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Die 737 MAX 10 harrt noch ihrer Zulassung - und die ist keineswegs sicher. Wenn die Zertifizierung nicht bis Jahresende gelingt, benötigt das Flugzeug ein modernes Cockpit-Alarmsystem, das es bisher nicht hat. Der US-Kongress kann das Gesetz allerdings noch ändern.
Mit der neuen Vorschrift hatte der Gesetzgeber auf die tödlichen Abstürze von zwei 737-MAX-Jets in den Jahren 2018 und 2019 reagiert, die weltweit mehr als anderthalbjährige Flugverbote für das Modell zur Folge hatten. Nach technischen Nachbesserungen wurden die Verbote seit 2020 in wichtigen Teilen der Welt schrittweise wieder aufgehoben.
Der Auftrag von Alaska Airlines ist für Boeing eine wichtige Bestätigung, an der 737 MAX 10 festzuhalten.
Insidern zufolge dürfte sich die Zulassung der Langversion mindestens bis Sommer 2023 verzögern. Dies habe der kommissarische Leiter der Luftfahrtbehörde FAA, Billy Nolen, dem republikanischen Senator Roger Wicker geschrieben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg Anfang Oktober unter Berufung auf das ihr vorliegende Dokument. Diese zeitliche Prognose stamme von Boeing selbst. Der Flugzeughersteller wollte den Brief nicht kommentieren.
Airbus hat am Mittwoch ebenfalls einen Großauftrag verbucht - Air Canada stockte ihre Positionen A220-Programm um 15 auf 60 A220-300 auf. Die Airline setzt bereits 30 A220-300 in ihrem System ein.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Airbus | 26.10.2022 15:25







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