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Akbar Al-Baker beklagt "negative Medienkampagne"

Akbar Al-Baker
Akbar Al-Baker, © Airbus

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DOHA - Der Chef der Fluggesellschaft Qatar Airways, Akbar Al Baker, hat eine "negative Medienkampagne" gegen sein Land beklagt. "Die Menschen können nicht akzeptieren, dass ein kleines Land wie der Staat Katar das größte Sportereignis der Welt gewonnen hat", sagte Al Baker am Donnerstag in Doha.

Der Flughafen Doha sei zum zweiten Mal in Folge zum besten Airport der Welt gewählt worden, erklärte er. "Man kann also sehen, dass wir unseren Konkurrenten und natürlich auch unseren Gegnern immer wieder Salz in die Wunde streuen."

Der Gastgeber der in zehn Tagen beginnenden Fußball-WM steht international immer wieder wegen der Ausbeutung von Arbeitsmigranten und Menschenrechtsverletzungen in der Kritik.

In dieser Woche sorgten homophobe Aussagen des katarischen WM-Botschafters Khalid Salman für große Entrüstung. Der frühere Nationalspieler hatte in einem ZDF-Interview erklärt, Schwulsein sei ein "geistiger Schaden".

Der Ton zwischen Katars Führung und Kritikern hatte sich zuletzt verschärft. Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani warf der deutschen Politik in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" eine "Doppelmoral" vor.

In Sachen Luftfahrt läuft es hingegen für Katar. Das EU-Luftfahrtabkommen CATA verspricht Qatar Airways in naher Zukunft nahezu uneingeschränkte Flug- und Streckenrechte in die EU.
© dpa-AFX | Abb.: Airbus | 10.11.2022 14:11

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Beitrag vom 12.11.2022 - 19:02 Uhr
Es gibt ja keinerlei Belege darüber, ob die These "Ausgrenzung und Meidung" oder " Integration und Präsention andere Werte" zielführender ist

Generell : Welche "Integration und Präsention andere Werte" findet denn in Katar durch eine FIFA Veranstaltung statt?
- "Geld regiert die Welt"
- "Mehr Toleranz für Korruption"
- "Integrität, was ist das? "
Was das angeht kann es in Katar durch den Einfluss der FIFA wohl nur schlimmer werden.

Manche geben sich halt schon mit "Handel statt Wandel" zufrieden...
Freiheitliche Grundsätze und Ideale werden (und da schließe ich die FIFA ausdrücklich mit ein) oft nur solange toleriert, wie sie nicht beim Geldverdienen oder der persönlichen Entfaltung stören...

Klasse "Werte", die da vermittelt werden.
Stimme ich Ihnen ja zu. Aber darum ging es nicht, was wir, Sie oder ich glauben. Es ging darum, dass jeder den eigenen Ansatz verfolgen darf.
Beitrag vom 12.11.2022 - 17:55 Uhr
Es gibt ja keinerlei Belege darüber, ob die These "Ausgrenzung und Meidung" oder " Integration und Präsention andere Werte" zielführender ist

Generell : Welche "Integration und Präsention andere Werte" findet denn in Katar durch eine FIFA Veranstaltung statt?
- "Geld regiert die Welt"
- "Mehr Toleranz für Korruption"
- "Integrität, was ist das? "
Was das angeht kann es in Katar durch den Einfluss der FIFA wohl nur schlimmer werden.

Manche geben sich halt schon mit "Handel statt Wandel" zufrieden...
Freiheitliche Grundsätze und Ideale werden (und da schließe ich die FIFA ausdrücklich mit ein) oft nur solange toleriert, wie sie nicht beim Geldverdienen oder der persönlichen Entfaltung stören...

Klasse "Werte", die da vermittelt werden.


Dieser Beitrag wurde am 12.11.2022 18:02 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.11.2022 - 17:38 Uhr
Warum sollte sie auch? Die Community ist ja nicht homogen (no pun intended) sondern genauso divers wie der Rest der Gesellschaft. Wenn sie sich selbst über den gleichen Kamm scheren würde, dann würde sie ja dem entgegenwirken was sie will.

Ums mal wieder etwas sachlicher angehen zu lassen:
Der Begriff "Community" taucht eigentlich immer dann auf, wenn eine Gruppe extern beschrieben werden soll oder wenn von einzelnen Individuen gemeinsames handeln eingefordert wird.

Tatsächlich gibt hier wie in vielen anderen Bereichen keine wirkliche "Community", keine Gemeinsamkeit im Sinne gemeinsamer Ziele und Handelns. Was es gibt, sind Individuen, die, wie in allen anderen Gruppen und Schichten auch, bisweilen gegen ihre eigenen Interessen handeln.

Und in Katar steht Homosexualität nun mal unter Strafe.

 https://www.tagesschau.de/ausland/asien/katar-salman-homosexualitaet-103.html

Von daher kann man schon sagen, dass ein Kunde der System durch Umsatz oder Wegschauen fördert, das seine eigene Lebensweise mit bis zu 3 Jahren Gefängnis bestraft, vielleicht sich selbst schadet, aber ganz sicher anderen, die für diese Lebensweise oder nur dem Wunsch danach in Katar eingesperrt werden.

Ja, unterliegt dem freien Willen des Einzelnen, aber einen sonderlich schlauen Eindruck macht das nicht gerade...

Danke für diese Antwort! Ich habe lediglich MEINE Auffasung (als Schwuler) zu diesem Thema gepostet.
Das das dann wieder von bestimmten Usern benutzt wird um Ihren "Frust" auf mich abzuladen - geschenkt!
Ihre Meinung hat doch niemand in Abrede gestellt! Sie nehmen das Recht auf Ihre Meinung in Anspruch, verlangen aber dann von einer Community, dass sie genau dieser Meinung folgt. Was ist mit deren Recht auf eine eigene Meinung? Erkennen Sie den Widerspruch? Um mehr geht es doch garnicht.


Dieser Beitrag wurde am 12.11.2022 17:38 Uhr bearbeitet.


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