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Turkish Airlines will "zeitnah" neue Aufträge vergeben

Airbus
Turkish Airlines Airbus A350-900, © Airbus

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ISTANBUL - Turkish Airlines will ihre Flotte verdoppeln - innerhalb von zehn Jahren. Die Star-Alliance-Airline plant Milliardeninvestitionen in 400 Mittel- und 200 Langstreckenjets. Doch eine Auftragsvergabe steht weiter aus, langsam aber sicher wird die Zeit knapp. Für die Verzögerung liefert Turkish Airlines eine Erklärung.

Der Istanbul Grand Airport hat noch Luft nach oben. In der Endstufe ist der neue Flughafen auf 200 Millionen Passagiere ausgelegt, 2022 zählte "IGA" 65 Millionen Fluggäste.

Turkish Airlines schickt sich an, die Kapazität auszureizen. Die Airline will bis 2033 auf 814 Flugzeuge wachsen - und dann fast doppelt soviele Maschinen einsetzen wie aktuell. Dafür muss jetzt die Flotten-Pipeline mit neuen Aufträgen gefüllt werden.

Noch im Mai hatte Turkish-Verwaltungsratschef Ahmet Bolat angekündigt, dass ein Auftrag an Boeing im Rahmen Generalversammlung des Weltluftfahrtverbands IATA Anfang Juni in Istanbul bekannt gegeben werden könnte. Ebenfalls noch im Juni wollte Turkish Airlines einen Deal mit Airbus fixieren.

Insgesamt steht eine Losgröße von 400 Mittel- und 200 Langstreckenjets im Raum. Doch noch ist nichts unterschrieben.

Zehn Prozent ASK-Plus pro Jahr

"Es geht hier um einen sehr großen Auftrag", äußerte sich Turkish Airlines Finanzvorstand Murat Seker am Donnerstag zum Stand der Verhandlungen. Turkish Airlines warte aktuell auf "überarbeitete Angebote" aus Seattle und Toulouse.

Turkish Airlines will die Flotte möglichst linear erweitern. "Im Jahr 2025 sollten wir bei etwa 500 Flugzeugen stehen und und bis 2028 eine Flottengröße von 600 Flugzeugen erreichen", sagte Seker.

Das Problem dabei: Für ein jährliches Kapazitätswachstum im Zielkorridor von "sieben bis zehn Prozent" ist Turkish Airines inzwischen spät dran: Airbus hat bis Ende des Jahrzehnts auf den A320neo-Linien kaum noch freie Slots übrig, Boeing fährt die 787-Produktion nur langsam wieder hoch und hat bei der 777-9 Verspätung.

Den Ausschlag werden am Ende Triebwerke geben. "Triebwerke spielen eine Schlüsselrolle", sagte Seker. "Wir befassen uns sehr genau mit Triebwerkstypen und Wartungsverträgen. (...) Das ist der Grund, warum wir noch keine Entscheidung bekannt gegeben haben." Die werde Turkish Airlines aber "zeitnah" treffen.
© aero.de | Abb.: Airbus | 12.08.2023 07:04

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Beitrag vom 12.08.2023 - 16:01 Uhr
Und bei TK darf man natürlich bei allen Entscheidungen den Staatspräsidenten nicht ausser Acht lassen.

Sie hätten auch einfach Ihren Kommentar außer Acht lassen können.
Beitrag vom 12.08.2023 - 11:52 Uhr
Gerade mit einem A359 von TK geflogen - extrem angenehm, kann man als Pax nur hoffen das sie weitere A350 kaufen.

Nach Murphy's Gesetz machen die das, bauen dann aber die neuen 10er Reihen ein ;))
Beitrag vom 12.08.2023 - 11:45 Uhr
Und bei TK darf man natürlich bei allen Entscheidungen den Staatspräsidenten nicht
ausser Acht lassen.


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