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"Wir befassen uns sehr intensiv mit der A350-1000"

Airbus A350-1000
Airbus A350-1000, © Airbus

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LISSABON - Airbus und Boeing liefern sich ein Tauziehen um Emirates. Im Rahmen der Dubai Airshow könnte die Airline im November mit neuen Großaufträgen eine Richtungsentscheidung in der Flotte treffen. Emirates-Chef Tim Clark sieht in der künftigen Strategie einen Platz für die A350-1000.

Gegen 2032 will Emirates die Trennung von der A380 vollziehen. Die Airline plant für die Zukunft mit einem breiter aufgestellten Flottenmix. Im November steht die Dubai Airshow an - im Vorfeld der Messe verdichten sich Hinweise auf eine große Flugzeugbestellung der Airline.

"Wir reden mit Airbus und mit Boeing", sagte Emirates-Chef Tim Clark im Podcast "Bloomberg Talks" der Nachrichtenagentur "Bloomberg".

Im Raum steht ein Auftrag über 100 bis 150 neue Interkontjets, die Emirates nach früheren Angaben zwischen 2027 und 2033 benötigt - zusätzlich zu 115 bereits bestellten Boeing 777-8/-9 und 50 Airbus A350-900.

Die ersten 777-9 erwartet Clark "hoffentlich Ende 2025" in Dubai, die A350-900 bereits ab "Juli oder August 2024". Emirates sucht für die A350 inzwischen Piloten - die neue Teilflotte wird laut Clark "in schneller Lieferfolge" aufgebaut. Bei der Auflösung der A380-Flotte werde Emirates "wahrscheinlich" noch weitere 777-9 benötigen.

Doch auch an einem anderen Muster ist Emirates dran. "Wir befassen uns sehr intensiv mit der A350-1000", sagte Clark "Bloomberg". Ein Folgeauftrag an Airbus werde aber auch von einer Einigung mit Rolls-Royce über Entschädigungen für gerissene Leistungsversprechen bei A380-Triebwerken abhängen.

Airbus will die A350-1000 stärker als Ersatz für 777-300ER- und A380-Flotten vermarkten. Der Hersteller hat dafür eine neue Kabinenlösung entwickelt, die den Einbau von 20 bis 30 zusätzlichen Economy-Sitzen ermöglicht.

Im Flugmarkt Dubai rechnet Emirates laut Clark für die nächsten Jahre mit "anhaltender Nachfrage" und "höheren Preisen".
© aero.de | Abb.: Airbus | 05.10.2023 06:34

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Beitrag vom 05.10.2023 - 15:35 Uhr
Evlt. kriegt man am Flügel noch was optimiert und etwas mehr Fläche.
Auf ein neues Triebwerk braucht man aktuell wohl nicht hoffen.

Die letzten Zahlen nannten 10% Verbrauchseinsparung des Ultrafan ggü. RRs XWB-Triebwerks. Nicht gerade wenig.

Der Markt zieht auch wieder an, der Ölpreis wird hoch bleiben, da Russland ein längeres Problem sein wird - eigentlich sollte Airbus die A350neo-Planung samt -2000 aktuell wieder aus dem Keller holen.

Der Ultrafan kommt scheinbar nicht voran, aktuell plant RR mit den 2030ger jahren.
Passt dann zu einem Re- engine von A350 und B787.

Aber RR ist finanzschwach und hat Probleme. Sollten sie etwas mehr Leistung aus dem Trent XWB rauskriegen, im Bereich 3-5% und etwas mehr lift generieren aus dem Flügel, sollte es doch schon reichen für den Stretch.
Beitrag vom 05.10.2023 - 15:26 Uhr
Aber sollte Emirates wirklich für einen A380 Ersatz shoppen gehen dann zählt Größe, und aktuell hat Boeing einfach den längeren.

Das hilft nur nichts, solange Boeing den nicht hoch kriegt ;)

Tun sie doch, der fliegt ja;)

Die Zulassung........



Dieser Beitrag wurde am 05.10.2023 15:27 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.10.2023 - 14:42 Uhr
Evlt. kriegt man am Flügel noch was optimiert und etwas mehr Fläche.
Auf ein neues Triebwerk braucht man aktuell wohl nicht hoffen.

Die letzten Zahlen nannten 10% Verbrauchseinsparung des Ultrafan ggü. RRs XWB-Triebwerks. Nicht gerade wenig.

Der Markt zieht auch wieder an, der Ölpreis wird hoch bleiben, da Russland ein längeres Problem sein wird - eigentlich sollte Airbus die A350neo-Planung samt -2000 aktuell wieder aus dem Keller holen.


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