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EU-Parlament für einheitliche Handgepäckregeln in Flugzeugen

Handgepäckfächer im A220
Handgepäckfächer im A220, © Airbus

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STRAßBURG - Das EU-Parlament will einheitliche Preis- und Größenvorgaben für die Mitnahme von Handgepäck an Bord von Flugzeugen erreichen. Dadurch soll Reisen einfacher gemacht werden, wie aus einer Resolution hervorgeht, für die eine Mehrheit der Abgeordneten am Mittwoch in Straßburg stimmte.

Fluggesellschaften sei es bisher selbst überlassen, Vorgaben zu Gebühren und Größe zu machen.

Für Fluggäste sollen so unter anderem versteckte Kosten vermieden und Preisvergleiche bei Buchungen vereinfacht werden, wie es in der Entschließung heißt. Reisende müssten sich bei einheitlichen Regeln beispielsweise keine großen Gedanken über die zugelassene Größe und Gewicht von Handgepäck bei Anschlussflügen und Reisen mit verschiedenen Fluggesellschaften machen.

Die Resolution ist rechtlich nicht verbindlich. Sie hat aber politisches Gewicht, da die EU-Kommission nun aufgefordert ist, konkrete politische Maßnahmen zur Umsetzung vorzulegen.

Mit dem Vorschlag der Parlamentarier soll auch auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes von 2014 reagiert werden. Demnach dürfen für Handgepäck keine Zusatzkosten anfallen, vorausgesetzt, normale Maße werden nicht überschritten.
© dpa | Abb.: Airbus | 04.10.2023 15:45

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Beitrag vom 09.10.2023 - 10:18 Uhr
Letztlich muss man doch sagen: selber schuld, liebe Airlines. Es gibt Euren Dachverband IATA, der eine  Empfehlung ausgesprochen hat. Kofferhersteller orientieren sich daran. Aber die Airlines nicht: jeder braut sein eigenes Süppchen. Groß, klein, leicht, schwer, alle Variationen sind inzwischen vertreten. Dass man hier eingreifen will, finde ich angemessen.
Beitrag vom 05.10.2023 - 11:50 Uhr
Danach dürfen überhaupt keine Gebühren für Handgepäck erhoben werden, Begründung im Urteil. Daher mein Verdacht, dass man versuchen könnte die "vernünftigen Ausführungen" so definieren, dass man alles über kl Rucksack aufgeben muss, da in der Aufgabegepäckpreisgestaltung die Anbieter frei sind und sich hier was verdienen lässt. Dazu würde Boarding schneller gehen. Mal sehen was da passiert. Jetzt kann man Eingaben dazu machen, also los :-)

Mal schauen, was dann wirklich daraus wird. Wenn es auf den kleinen Rucksack als Pflicht herausläuft und die Airlines sich dann daran orientieren, könnte das für viele Kunden am Ende zu einem schlechteren Service führen. Schauen wir mal.
Das ist Ansichtssache 😊 Ich will nicht 30 Min vor Abflug in Gr 5 im Flieger sitzen, weil das Geraffel erst verstaut werden muss, damit dann alles pünktlich ist. Security ginge auch schneller.
Wäre natürlich schon irgendwie auch witzig, wenn jetzt, wo gerade die ganzen Airlines auf größere Gepäckfächer umstellen, jeder am Ende nur noch mit einem Rucksack reist :-D
Beitrag vom 05.10.2023 - 11:47 Uhr
@ Eric. Glückwunsch 🎈zum Meilenstein


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