Desert Air 23
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Deutsche Eurofighter üben in Jordanien

Deutsche Eurofighter in Jordanien
Deutsche Eurofighter in Jordanien, © Luftwaffe

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AL-AZRAK - Drei Nationen üben bis Anfang November während dem Manöver "Desert Air 23" über Jordanien verbundene Luftkampfoperationen. Zum ersten Mal ist auch die Luftwaffe mit sechs Flugzeugen mit dabei. Allerdings könnte das laufende Geschehen noch ungeplanten Zuwachs bekommen.

Im Mittelpunkt der Übung Desert Air 23 stehen Luft-Luft- und Luft-Boden-Einsätze, einschließlich Luftbetankung. Die Übung findet dabei unabhängig von der aktuellen Krise im Nahen Osten statt und war lange im Voraus geplant, wie die Bundeswehr betonte.

Allein rund 50 Container mit Ausrüstungsgegenständen kamen auf dem Seeweg nach Jordanien. Das Manöver begann am 11. Oktober - und läuft noch bis zum 3. November auf dem jordanischen Fliegerhorst Al-Azrak.

Auf der dortigen As Shaheed Muwaffaq al Salti Air Base ist die gesamte Kampfflugzeugflotte der Royal Jordanian Air Force beheimatet, insgesamt drei mit der Lockheed Martin F-16A/B ausgerüstete Staffeln. Die Maschinen stammen aus den Beständen der US Air Force sowie den belgischen und niederländischen Luftstreitkräften - insgesamt wurden 79 Exemplare geliefert.

Jordanien will die betagten Jets in Zukunft mit 16 neu gekauften F-16C/D des Standards Block 70 ergänzen.

Die deutschen Eurofighter kommen vom Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" aus Laage und landeten - begleitet von einem A330-Tanker der NATO - am 10. Oktober in Jordanien. Die Luftwaffe nimmt mit sechs Flugzeugen und 80 Soldatinnen und Soldaten an der Übung teil.

Die Bundeswehr beteiligt sich auch weiter an den laufenden Operationen "Counter Daesh" und "Capacity Building Iraq", die ein Wiedererstarken des IS verhindern und den Irak unterstützen sollen. Hier dient Al-Azrak als Lufttransportstützpunkt.

Zusätzliche Eagles aus Europa?

An Desert Air 23 nimmt auch die US Air Force mit F-15E aus Lakenheath und F-16 aus Aviano teil. Im Rahmen der Verstärkung der US-Präsenz in der Region angesichts der aktuellen Krise verlegte ein weiteres Kontingent von Strike Eagles von ihrer britischen Basis in den nahen Osten.

Von offizieller Seite wurde kein Zielort genannt, aber in den sozialen Netzwerken wollen einige User anhand der veröffentlichten Fotos der gelandeten Kampfjets die Basis als Al-Azrak identifiziert haben. Sollte dies zutreffen bleibt allerdings immer noch unklar, ob die Maschinen am Manöver beteiligen oder von dort aus zu einem anderen Stützpunkt weiterfliegen.
© FLUG REVUE - Patrick Hoeveler | Abb.: Luftwaffe | 19.10.2023 06:31

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Beitrag vom 19.10.2023 - 15:30 Uhr
23 Versuche?
Beitrag vom 19.10.2023 - 10:16 Uhr
Air Jordan 23 wäre doch auch ein schöner Name für die Übung gewesen.


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