Flug DL604
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Kurzschluss führt zu Brand an A321neo Delta

Delta Airbus A321neo
Delta Airbus A321neo, © Delta

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SEATTLE - Kurzschluss an der Stromversorgung: Ein Airbus A321neo von Delta Air Lines hat sich an einem Gate am Flughafen Seattle das Kinn verbrannt. Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Tragflächen und Rutschen.

Flughafen Seattle-Tacoma, 6. Mai 2024: Delta 604 landet aus Cancun. Fluggastbrücke und Entladeband docken bereits an der A321neo an als die Piloten die Notrutschen öffnen und alle Insassen evakuieren.

Ein jetzt vom Flughafen veröffentliches Video zeigt den Grund: Flughafenarbeiter schließen das Flugzeug an Gate A10 an ein mobiles Bodenstromgerät (GPU) an, dabei kommt es offenbar zu einem Kurzschluss und einem Elektrobrand am Stecker. Einsatzkräfte eilen herbei, das kleine Feuer am Bug ist schnell gelöscht.

 
Nach Angaben von Delta Air Lines ist die Ursache noch nicht abschließend geklärt, die Ermittlungen sollen sich aber auf die GPU und nicht auf die erst zwei Jahre alten N504DZ konzentrieren.

Flug DL604, © XSL
© aero.de | 16.05.2024 06:45

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Beitrag vom 17.05.2024 - 12:40 Uhr
@FRAHAM

Was @triangolum da schreibt, ist natürlich albern, aber was den Einwand mit der Reaktionszeit anlangt – der ist berechtigt. Das kann ich auch als Unbeteiligter behaupten. Immerhin sind die gesetzlich geforderten Reaktionszeiten bekannt. Gucken Sie sich einfach das Video an, am besten den längeren Clip in HD-Qualität auf YouTube. Der eine Handler schaut genau in die Richtung des Brandes, man sieht sogar den Feuerschein auf seiner HiViz-Weste, und er reagiert einfach nicht. Fast eine Minute dauert es, bis er endlich losläuft. War wahrscheinlich von der Situation überfordert, aber egal, kritisieren darf man das schon

Ob das jetzt "nur" ein Brand oder auch ein Lichtbogen war, gibt das Video mMn nicht sicher her. Es wird aber schon schlagartig hell unter dem Flieger, was für einen Lichtbogen sprechen könnte.

Der (teilweise massive) schwarze Rauch spricht eher für ein Feuer.
Aber das ist Spekulation.

Und wenn irgendwo >100V in einem Lichtbogen vor sich hinbrutzeln, ist das letzte, was man machen sollte, eins der beteiligten Geräte oder Kabel anzufassen oder Löschmaßnahmen mit möglicherweise leitfähigen Materialien zu versuchen.

Das sieht dann bisschen blöd aus, einfach nur daneben zu stehen - auf die Fachleute der Feurwehr zu warten, ist dann aber denke ich die richtige Maßnahme.

Lieber eine beschädigte Maschine als ein toter Handler.

Absolut richtig!
Beitrag vom 17.05.2024 - 11:39 Uhr
@FRAHAM

Was @triangolum da schreibt, ist natürlich albern, aber was den Einwand mit der Reaktionszeit anlangt – der ist berechtigt. Das kann ich auch als Unbeteiligter behaupten. Immerhin sind die gesetzlich geforderten Reaktionszeiten bekannt. Gucken Sie sich einfach das Video an, am besten den längeren Clip in HD-Qualität auf YouTube. Der eine Handler schaut genau in die Richtung des Brandes, man sieht sogar den Feuerschein auf seiner HiViz-Weste, und er reagiert einfach nicht. Fast eine Minute dauert es, bis er endlich losläuft. War wahrscheinlich von der Situation überfordert, aber egal, kritisieren darf man das schon

Ob das jetzt "nur" ein Brand oder auch ein Lichtbogen war, gibt das Video mMn nicht sicher her. Es wird aber schon schlagartig hell unter dem Flieger, was für einen Lichtbogen sprechen könnte.
Und wenn irgendwo >100V in einem Lichtbogen vor sich hinbrutzeln, ist das letzte, was man machen sollte, eins der beteiligten Geräte oder Kabel anzufassen oder Löschmaßnahmen mit möglicherweise leitfähigen Materialien zu versuchen.

Das sieht dann bisschen blöd aus, einfach nur daneben zu stehen - auf die Fachleute der Feurwehr zu warten, ist dann aber denke ich die richtige Maßnahme.

Lieber eine beschädigte Maschine als ein toter Handler.

Dieser Beitrag wurde am 17.05.2024 11:44 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.05.2024 - 10:19 Uhr
Was due Brandursache war, warum es diesen gab - wissen wir nicht.
Werden wir hoffentlich
(leider ist es ja auch hier mittlerweile so, daß über ein Ereignis berichtet wird (Klicks), das Ergebnis der Aufarbeitung leider nicht mehr gemeldet wird...schade) erfahren.

Was mir, beim Betrachten des Videos, durch den Kopf ging:

- trotz eines (offensichtlich) offenen Feuerherds griff das Feuer NICHT auf das gesamte Flugzeug über (positiv!)

- die 'Evakuierung' der PAXe verlief offenbar ohne Hektik/ Panik und in geordneten Verfahren (positiv!)

- sind ca. 3 Minuten, bis die Feuerwehr am Flieger eintrifft, zu lang oder okay (kann ich nicht beurteilen)




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