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Frachter lässt 50 Tonnen Treibstoff ab

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LUDWIGSHAFEN - Eine zivile Frachtmaschine hat über Teilen der Pfalz und des Saarlands rund 50 Tonnen Kerosin abgelassen.

Eine Boeing 747-4R7F habe beim Start in Luxemburg einen Schaden am Triebwerk gemeldet und sei zurückkehrt, teilte die Deutsche Flugsicherung (DFS) am Donnerstag auf Anfrage mit.

Aus Sicherheitsgründen seien bei dem Geschehen am Mittwoch 50 Tonnen Treibstoff in 4,3 bis 5,5 Kilometer Höhe abgelassen worden. Über den Fall hatte zuvor "Die Rheinpfalz" berichtet.

Flugzeuge lassen in Notlagen Kerosin ab, um mit weniger Gewicht zu landen. Vor allem im südlichen Rheinland-Pfalz ist "Fuel Dumping" ein Thema. In dem Bundesland kommt es zum Beispiel wegen der Nähe zum Frankfurter Flughafen vergleichsweise oft zu solchen Fällen.
© dpa | 27.06.2024 13:46

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Beitrag vom 30.06.2024 - 10:06 Uhr
Nein.

Ich denke, wir müssen in Deutschland den naturwissenschaftlichen Fächern in der Schule mehr Raum geben und allgemein die wissenschaftliche Kompetenz stärken. Chemtrails, 5G, "Impfskepsis", Homöopathie und "alternative" Heilmethoden â?? in diesem Land, wo "Mondkalender" schon mal in überregionalen Tageszeitungen abgedruckt werden, ist esoterisch verquastes Inabredestellen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse viel zu gesellschaftsfähig. Am Ende stehen dann "Ã?ngste und Sorgen", die niemand haben müsste.

Stimme vollkommen zu. Es gibt viele Situationen, in denen Menschen nicht-rationalen Entscheidungsgrundlagen folgen.
Bei der Bewertung solchen Verhaltens folgt man allerdings auch immer den eigenen Interessen und Einstellungen.

Bei den von Ihnen genannten Beispielen sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse allerdings in Ihrem Sinne (Fortschritt, technische Entwicklung) und die unwissenschaftliche Anzweiflung widerspricht Ihren Interessen (Chemtrails, 5G, "Impfskepsis"...).
Damit ist in diesem Kontext die Wissenschaft besonders leicht zu akzeptieren.

Umgekehrt gibt es aber ebenfalls wissenschaftliche Erkenntnisse, die oft von eher fortschrittsorientierten Zeitgenossen ignoriert werden.
Dazu gehören zB die Folgen von Mikroplastik, Ultrafeinstaub, chemische Verbindungen, die sich im menschlichen Körper anreichern, etc.
Aber auch die moderne Lärmwirkungsforschung, die negative gesundheitliche Folgen für Menschen durch die meisten Arten technischen Lärms nachgewiesen hat.

Die Aussage "Fluglämbetroffene sollen sich mal nicht so anstellen" oder "das bisschen Chemie" fußen letztendlich auf dem gleichen nicht-wissenschaftlichen Ansatz wie "ich habe Angst vor Erdstrahlen" .
Es sind nur Gruppen mit unterschiedlichen Grundeinstellungen betroffen.

TL/DR: Wissenschaftliche Erkenntnisse werden immer dann besonders leicht akzeptiert, wenn sie mit den eigenen Einstellungen und Wünschen konform sind.
Beitrag vom 30.06.2024 - 09:47 Uhr
Verkehrsflugzeuge verbrennen kein Benzin, sondern Kerosin Jet-A2. Ist eher mit Dieselkraftstoff vergleichbar.

Nein eher mit Petroleum, dann noch: "leichtes Petroleum" heisst wenigen Kohlenstoff Atome in der Kette. Diesel hat mehr als 16, Kerosin im Mittel 12. Heisst: Verdampft leichter.
Beitrag vom 29.06.2024 - 22:50 Uhr
Verkehrsflugzeuge verbrennen kein Benzin, sondern Kerosin Jet-A2. Ist eher mit Dieselkraftstoff vergleichbar.


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