MÜNCHEN - Lufthansa stellte den Flughafen München für Verzögerungen in den Senkel. Im Terminal 2, das Lufthansa gemeinsam mit dem Flughafen München betreibt, soll mehr Technikeinsatz die Passagierabfertigung beschleunigen - der Airport denkt unter anderem an ferngesteuerte Fluggastbrücken.
Der Airbus parkt seit Minuten am Gate, nur die Fluggastbrücke bewegt sich keinen Zentimeter aus der Position. Solche Szenen sorgen am Flughafen München immer wieder für Wartefrust.
Mit den aktuellen Pünktlichkeitswerten am Drehkreuz ist Lufthansa "alles andere als glücklich", zählte Lufthansa-Chef Carsten Spohr den Flughafen nach dem Sommer an.
Lufthansa will den Verkehr am Drehkreuz zwar weiter hochfahren, aber langsamer als zuletzt geplant. Bis zu sechs Airbus A350-900 zieht Lufthansa 2025 zudem von München nach Frankfurt um.
Mit neuer Technik im Lufthansa-Terminal 2 will der Flughafen wieder zu alter Stärke bei der Abfertigung zurückfinden. "Seit Mitte Oktober wird der Einsatz einer ferngesteuerten Fluggastbrücke erprobt", teilte der Flughafen mit. Noch müssen Mitarbeiter zwischen den Gates von Bedienpult zu Bedienpult hechten, um Flugzeuge anzudocken.
"In der sechsmonatigen Pilotphase werden mit einer umgebauten Fluggastbrücke unterschiedliche Realbedingungen, wie Wettereinflüsse oder Hindernisse im Fahrbereich der Treppe getestet", heißt es vom Flughafen. "Perspektivisch ist geplant, alle Fluggastbrücken mit einer innovativen Steuerung auszustatten."
Neben der Fernsteuerung der Fluggastbrücken durch Mitarbeiter ist am Terminal 2 laut Flughafen "auch eine vollautomatische, KI-gestützte Steuerung angedacht".
Positive ZwischenbilanzDie Fluggastbrücke wird während der Testphase aus einem bereitgestellten Container, der als provisorischer Leitstand dient, gelenkt. Die Testläufe werden aktuell noch an einer Flugzeug-Attrappe durchgeführt. "Der erfolgreiche Start eines Testlaufs mit dem spanischen Spezialisten DIMAIM verdeutlicht die Fortschritte in diesem Bereich", zieht der Flughafen eine positive Zwischenbilanz.
Mitarbeiter der T2-Gepäckabfertigung will der Flughafen mit einer "Entladehilfe" ausstatten. An den Sicherheitsschleusen sollen 2025 zusätzliche CT-Scanner den Takt erhöhen. Flughafen-Chef Jost Lammers kritisierte zuletzt allerdings auch teils knapp bemessene Umsteigezeiten am Flughafen.
© aero.de | Abb.: FLughafen München, FMG | 04.12.2024 09:27
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Beitrag vom 05.12.2024 - 15:33 Uhr
und wenn die Brücke steht rennt dann Robbi die Brücke hoch und klopft an die Türe damit die Crew weiß das die Treppe korrekt steht und macht den Fallschutz auf lol Die Nachfrage an Metallflugzeugbauern in Bayern wird dann wohl auch rasant steigen wenn Sensoren nicht richtig funktionieren und die Brücke ins Flugzeug rammelt. Was soll das groß an Manpower sparen, gleichzeitig kann ein Operator keine zwei steuern und ob er jetzt irgendwo im Büro sitzt oder an der Treppe die Situation direkt sehen kann einer bleibt einer. Oder sitzt der Operator dann in Indien? Ein Schelm der böses denkt.
Er kann keine zwei gleichzeitig bedienen, aber in der Zeit, in der er aktuell noch von einem Finger zum nächsten läuft, kann er eben arbeiten und muss nicht laufen...
Das kleine einmal-eins der WErtstromanalyse.
Gerne mal weiter oben lesen... da läuft kein Spezialist mehr von Finger zu Finger ... Da kommt ein Team vom Bodenverkehrsdienstleister und fährt neben vielen anderen Aufgaben auch den Finger ...
Beitrag vom 05.12.2024 - 09:00 Uhr
und wenn die Brücke steht rennt dann Robbi die Brücke hoch und klopft an die Türe damit die Crew weiß das die Treppe korrekt steht und macht den Fallschutz auf lol Die Nachfrage an Metallflugzeugbauern in Bayern wird dann wohl auch rasant steigen wenn Sensoren nicht richtig funktionieren und die Brücke ins Flugzeug rammelt. Was soll das groß an Manpower sparen, gleichzeitig kann ein Operator keine zwei steuern und ob er jetzt irgendwo im Büro sitzt oder an der Treppe die Situation direkt sehen kann einer bleibt einer. Oder sitzt der Operator dann in Indien? Ein Schelm der böses denkt.
Er kann keine zwei gleichzeitig bedienen, aber in der Zeit, in der er aktuell noch von einem Finger zum nächsten läuft, kann er eben arbeiten und muss nicht laufen...
Das kleine einmal-eins der WErtstromanalyse.
Beitrag vom 04.12.2024 - 19:27 Uhr
Den Finger mehr oder weniger automatisch an die Flugzeugtür zu bewegen, ist doch technisch gesehen kein Hexenwerk. Nur der Gefahrenberreiche muss frei sein. Das kann durch die Loader - ähnlich wie in BER - und das Empfangspersonal auf dem Finger realisiert werden.
Falls sich eine entsprechende Automatik lohnt, wird sie kommen.
Wie viele Vorfälle gibt es und wie hoch sind die Schäden?
Dieser Beitrag wurde am 04.12.2024 19:28 Uhr bearbeitet.
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Er kann keine zwei gleichzeitig bedienen, aber in der Zeit, in der er aktuell noch von einem Finger zum nächsten läuft, kann er eben arbeiten und muss nicht laufen...
Das kleine einmal-eins der WErtstromanalyse.
Gerne mal weiter oben lesen... da läuft kein Spezialist mehr von Finger zu Finger ... Da kommt ein Team vom Bodenverkehrsdienstleister und fährt neben vielen anderen Aufgaben auch den Finger ...
Er kann keine zwei gleichzeitig bedienen, aber in der Zeit, in der er aktuell noch von einem Finger zum nächsten läuft, kann er eben arbeiten und muss nicht laufen...
Das kleine einmal-eins der WErtstromanalyse.
Falls sich eine entsprechende Automatik lohnt, wird sie kommen.
Wie viele Vorfälle gibt es und wie hoch sind die Schäden?
Dieser Beitrag wurde am 04.12.2024 19:28 Uhr bearbeitet.