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Eine geplatzte Übernahme durch JetBlue Airways brachte Spirit Airlines in schwere Turbulenzen - im November 2024 meldete das Management eine Chapter-11-Insolvenz für den Ultrabilligflieger aus Florida an.
Zu diesem Zeitpunkt lagen Spirit Airlines bereits Zusagen von Anleihegläubigern vor, 350 Millionen US-Dollar Forderungen in neue Anteile zu wandeln. Für Altaktionäre wurde Spirit Airlines zum Totalverlust - die New Yorker Börse nahm die Anteile der Airline im Dezember aus dem Handel.
Nach "Bloomberg"-Informationen will Spirit Airlines bereits kommende Woche einen Sanierungsplan vom zuständigen Insolvenzgericht absegnen lassen.
"Unter dem Strich müssen wir eine kleinere Fluggesellschaft unterhalten - und wieder auf eine bessere finanzielle Basis kommen", zitiert die Nachrichtenagentur aus einem Memo von Spirit-Airlines-Chef Ted Christie vor dem Gerichtstermin am 29. Januar.
Spirit Airlines hatte bereits angekündigt, 23 ältere Airbus A319 und A320 abzugeben, Auslieferungen 98 neuer A320neo abzusagen - und 330 Piloten zu entlassen. Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" sollen nun weitere 200 Mitarbeiter gehen. Spirit Airlines will die laufenden Betriebskosten unter dem Strich um 80 Millionen US-Dollar pro Jahr reduzieren.
Geplatzte Übernahmen
Vor gar nicht allzu langer Zeit war Spirit Airlines noch ein hochgehandelter Übernahmekandidat. Die Frontier-Gruppe hatte sich mit JetBlue 2022 einen wahren Bieterkrimi um Spirit Airlines geliefert, bei einem Höchstgebot des Konkurrenten von 3,8 Milliarden US-Dollar aber das Handtuch geworfen.
Die Übernahme durch JetBlue Airways scheiterte im Nachgang an der US-Kartellbehörde. Seither steckte Spirit Airlines in Schwierigkeiten. Eine Notübernahme durch Frontier Airlines hatte sich laut Medienberichten Tage vor der Chapter-11-Insolvenz im November 2024 zerschlagen.
© aero.de | Abb.: Airbus | 22.01.2025 06:38







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