Generalinspekteur
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Breuer will bei neuen Drohnen "maximale Beschleunigung'"

Helsing HX-2
Helsing HX-2, © Helsing

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BERLIN - Flächendeckender Einsatz in Heer, Luftwaffe und Marine: Generalinspekteur Carsten Breuer setzt nach der Entscheidung für neue Drohnensysteme mit eigenem Gefechtskopf auf eine schnelle Einführung in der Truppe. Noch in diesem Jahr sollen Tests mit "Loitering Ammunition" stattfinden.

"Wir wollen noch in diesem Jahr mit Loitering Munition in der Truppe schießen. Auch hier setzen wir auf maximale Beschleunigung, weil wir es ob der Bedrohungslage müssen", sagte Breuer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Das Verteidigungsministerium hatte in der vergangenen Woche erklärt, in die Beschaffung dieser fliegenden und teilautonomen Waffensysteme einzusteigen. Die Bezeichnung "Loitering Ammunition" - etwa "herumlungernde Munition" - bezieht sich auf die Verwendung der Drohnen im Flug, der über einem Einsatzgebiet so lange dauert, bis ein Ziel erkannt und attackiert werden kann.

Weil die Waffensysteme mit ihrem Sprengkopf auf ihr Ziel fliegen, werden sie auch als Kamikaze-Drohnen bezeichnet.

Für mehr Flexibilität

Breuer sagte, die Beschaffung schließe eine Lücke in den Fähigkeiten der deutschen Streitkräfte. Durch den Einsatz gewinne die Bundeswehr die Flexibilität zurück, die in einem Gefecht entscheidend sei.

"Unbemannte Waffensysteme und Loitering Munition werden in den kommenden Jahren flächendeckend in Heer, Luftwaffe und Marine eingesetzt werden. Sie sind eine unverzichtbare Ergänzung unserer Fähigkeiten", betonte Breuer.

Er sagte weiter: "Klar ist aber: Effektive Abschreckung funktioniert nur, wenn wir die militärischen Mittel im sogenannten Gefecht der verbundenen Waffen kombinieren können. Wenn wir nur auf eine Fähigkeit setzen, verlieren wir die für eine erfolgreiche Abschreckung notwendige Flexibilität."
© dpa-AFX | Abb.: Helsing | 08.04.2025 06:59

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Beitrag vom 10.04.2025 - 00:43 Uhr
Also meinem Verständnis nach erhöhen einheitliche Standarts die Sicherheit ... im Gegensatz zu einem uneinheitlichen Haufen an Technik in dem sich keiner mehr auskennt.

Nicht von sich auf andere schließen.

Das ist bei Software so aber auch in der (militärischen) Funktechnik.

Natürlich müssen diese Standarts möglichst hoch sein um Sicherheit gewährleisten zu können und gepflegt werden ... is schon klar.

Von mir auf dich zu schließen wäre auch ziemlich unmöglich und würde mir auch nie in den Sinn kommen.

Magst du vielleicht noch was inhaltliches mit uns teilen oder wars das für heute?

Ach da spreche ich doch lieber mit einem Baum vor meiner Haustür - der hat ungefähr dasselbe Verständnis von 'Diskussionen' wie Sie.

Aber vielleicht erzählen Sie uns noch eine köstliche Geschichte, z.B. wie 'VdL' mit der 'Bratwurst' die deutsche Drohnenindustrie unterdrücken. Sie kennen da doch bestimmt, genauso wie bei dem - Moment, muss nachschauen - 'lustige(n) Laborunfall' in China bestimmt auch ganz investigative Telegramm oder TikTok Geheimnisse !?

Millionen Tote waren lustig - wirklich großes Kino Herr/Frau/Div. XOR!
Beitrag vom 09.04.2025 - 20:18 Uhr
Also meinem Verständnis nach erhöhen einheitliche Standarts die Sicherheit ... im Gegensatz zu einem uneinheitlichen Haufen an Technik in dem sich keiner mehr auskennt.

Nicht von sich auf andere schließen.

Das ist bei Software so aber auch in der (militärischen) Funktechnik.

Natürlich müssen diese Standarts möglichst hoch sein um Sicherheit gewährleisten zu können und gepflegt werden ... is schon klar.

Von mir auf dich zu schließen wäre auch ziemlich unmöglich und würde mir auch nie in den Sinn kommen.

Magst du vielleicht noch was inhaltliches mit uns teilen oder wars das für heute?
Beitrag vom 09.04.2025 - 18:42 Uhr
Also meinem Verständnis nach erhöhen einheitliche Standarts die Sicherheit ... im Gegensatz zu einem uneinheitlichen Haufen an Technik in dem sich keiner mehr auskennt.

Nicht von sich auf andere schließen.

Das ist bei Software so aber auch in der (militärischen) Funktechnik.

Natürlich müssen diese Standarts möglichst hoch sein um Sicherheit gewährleisten zu können und gepflegt werden ... is schon klar.


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