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Ein Handelsdeal zwischen den USA und der EU-Kommission steht weiter aus. Vorerst werden Einfuhren von EU-Waren an der US-Grenze mit zehn Prozent Basiszoll beaufschlagt, US-Präsident Donald Trump droht ab 1. August mit einem 30-Prozent-Zoll.
"Wir haben nicht vor, Zölle auf Flugzeugimporte zu zahlen", stellte Delta-Chef Ed Bastian in einem Interview mit "Bloomberg" nun erneut klar.
Auslieferungen neuer A321neo aus Europa in die Delta-Flotte liegen derzeit nicht nur wegen der Zollproblematik auf Eis. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hadert noch mit einer Zulassung neuer Sitze in den Flugzeugen.
Wie die Nachrichtenagentur weiter berichtet, geht Delta inzwischen dazu über, zumindest Triebwerke in die USA zu holen. GTF-Sets sind derzeit Mangelware, mehrere A320neo von Delta sind derzeit mangels Ersatztriebwerken außer Dienst. Die neuen Triebwerke stammen vom US-Hersteller Pratt & Whitney, bei einer Wiedereinfuhr in die USA fällt kein Zoll an.
Die Flugzeuge sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen - Delta hofft bis dahin auf Bewegung im Handelsstreit. Die EU-Kommission drängt auf eine generelle Freistellung von Verkehrsflugzeugen und Flugzeugteilen von Zöllen. Die US-Seite signalisierte hierzu zuletzt Gesprächsbereitschaft.
© aero.de | Abb.: Delta Air Lines | 15.07.2025 06:36







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