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Austrian Airlines tritt A320neo-Flotte an Edelweiss ab

Austrian Airlines Airbus A320neo
Austrian Airlines Airbus A320neo, © Austrian Airlines

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ZÜRICH - Lufthansa tauscht im Konzern öfter Flugzeuge durch. 2027 und 2028 reicht Austrian Airlines fünf Airbus A320neo an Edelweiss weiter. Der Wechsel der Flugzeuge vom Drehkreuz Wien nach Zürich steht in Zusammenhang mit einem größeren Umbau der Austrian-Kontflotte.

Edelweiss nimmt 2027 und 2028 fünf Airbus A320neo in ihre Flotte auf. "Die Flugzeuge sind derzeit bei Austrian Airlines, ebenfalls Mitglied der Lufthansa Group, im Einsatz", teilte die Swiss-Schwester mit Schwerpunkt Ferienflug mit.

Drei Flugzeuge von Austrian Airlines ersetzen die ältesten Airbus A320 in der Flotte von Edelweiss: HB-IHX, HB-IHY und HB-IHZ, die seit 26 Jahren im Einsatz stehen. "Zwei zusätzliche Flugzeuge sind als Wachstum vorgesehen", heißt es von Edelweiss. Damit wird Edelweiss künftig insgesamt 18 Kurzstreckenflugzeuge betreiben.

Austrian Airlines hatte ihre erste A320neo im Oktober 2022 erhalten. Die Teilflotte ist mit Pratt & Whitney GTF-Triebwerken im Einsatz.

Austrian Airlines baut Kontflotte um

Austrian Airlines werden in den nächsten Jahren nach einem Bericht der "Aviation Week" 22 A320neo und A321neo aus Konzernaufträgen zugeteil. Die Airline steht damit vor einem größeren Umbau der Kontflotte.

Die Airbus-Flugzeuge sollen bis 2028 die Teilflotte vollständig E195 ersetzen. Und auch für konventionelle A320 braucht Austrian Airlines absehbar Nachfolger - die zuletzt noch 29 A320ceo der Austrian-Flotte sind im Schnitt knapp 21 Jahre alt.

Die neuen A320neo und A321neo werden mit CFM-LEAP-1A-Triebwerken an Austrian Airlines geliefert. Eine gemischte A320neo-Flotte mit Triebwerken beider Hersteller in Wien will Lufthansa offenbar vermeiden.

Bei Edelweiss wird der Aufbau einer A320neo-Flotte schon vor den Austrian-Flugzeugen starten: 2026 wechselt die A320neo HB-JDB aus dem Swiss-Register zu Edelweiss. Das Flugzeug ist seit 2023 am Drehkreuz Zürich geparkt.
© aero.de | Abb.: Austrian Airlines, Airbus | 12.09.2025 08:46

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Beitrag vom 12.09.2025 - 13:14 Uhr
Der Sinn ist der Abbau der Triebwerke und Zuführung in den Pool. Hintergrund sind die massiven Probleme des PW1100G und die daraus folgenden Werkstattbesuche zur Modifizierung/Reparatur.
Da man insgesamt nicht genug Triebwerke für alle Flugzeuge hat parkt man einige und nutzt eben deren TW im Pool. Das macht LHA genauso. In Berlin beispielsweise waren bis zu 10 PW NEOs deswegen im Langzeitparking.

Danke.

Gibt es denn seitens des Lieferanten (Airbus und/oder Triebwerkhersteller) eine Kompensation für den Ausfall?

Wissen tue ich es nicht ... aber die Vermutung liegt nahe.
Beitrag vom 12.09.2025 - 11:48 Uhr
Der Sinn ist der Abbau der Triebwerke und Zuführung in den Pool. Hintergrund sind die massiven Probleme des PW1100G und die daraus folgenden Werkstattbesuche zur Modifizierung/Reparatur.
Da man insgesamt nicht genug Triebwerke für alle Flugzeuge hat parkt man einige und nutzt eben deren TW im Pool. Das macht LHA genauso. In Berlin beispielsweise waren bis zu 10 PW NEOs deswegen im Langzeitparking.

Danke.

Gibt es denn seitens des Lieferanten (Airbus und/oder Triebwerkhersteller) eine Kompensation für den Ausfall?
Beitrag vom 12.09.2025 - 09:22 Uhr
Der Sinn ist der Abbau der Triebwerke und Zuführung in den Pool. Hintergrund sind die massiven Probleme des PW1100G und die daraus folgenden Werkstattbesuche zur Modifizierung/Reparatur.
Da man insgesamt nicht genug Triebwerke für alle Flugzeuge hat parkt man einige und nutzt eben deren TW im Pool. Das macht LHA genauso. In Berlin beispielsweise waren bis zu 10 PW NEOs deswegen im Langzeitparking.


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