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Austrian Airlines setzt zur Flottenmodernisierung an. "Die Lufthansa Group hat kürzlich die Zuteilung von insgesamt 17 fabriksneuen Airbus-Flugzeugen genehmigt", schlüsselt Austrian Airlines die Neuzugänge gegenüber aero.de in elf A320neo und sechs A321neo mit CFM-Triebwerken auf.
Fünf aktuelle A320neo mit Pratt & Whitney GTF-Triebwerken reicht Austrian im Gegenzug konzernintern an Edelweiss weiter. Den Austausch zieht Austrian zwischen Sommer 2027 und Sommer 2028 eins gegen eins durch.
Die sechs zusätzlichen A320neo substituieren in Wien die E195: Austrian Airlines löst die zuletzt 17 Flugzeuge starke Embraer-Flotte vollständig auf. Die Ausflottungen setzen Ende 2025 ein. "Weitere sechs A321neo-Flugzeuge ersetzen unsere aktuell in der Flotte bestehenden A321-Flugzeuge", erklärt Austrian weiter.
Bis 2035 benötigt Austrian Airlines noch fünf weitere Flugzeuge der A320-Familie. Hierzu stehen verbindliche Konzernbeschlüsse aber noch aus.
Unter dem Strich wird die Austrian-Flotte schrumpfen. "Nach aktuellem Stand wird Austrian Airlines nach dem Abgang der Embraer-Maschinen und dem Zugang der sechs zusätzlichen A320neo insgesamt 46 Flugzeuge des Herstellers Airbus in der Flotte haben", erklärt Austrian.
Dazu gesellen sich nach aktuellem Stand zwölf Boeing 787-9. Austrian betreibt derzeit zwei 787-9. "Mit weiteren zehn Dreamliner werden die verbleibenden 767-300ER und 777-200ER bis 2028/2029 ersetzt und gleichzeitig die Langstreckenflotte auf insgesamt zwölf Flugzeuge erweitert", heißt es aus Wien.
Weniger Flugzeuge, mehr Sitze
Die Austrian Airlines-Flotte setzt sich derzeit aus insgesamt 68 Flugzeugen zusammen. Künftig wird die Flotte aus 58 Flugzeugen - 46 Airbus-Kontflugzeuge und zwölf Dreamliner - bestehen.
"Es handelt sich dabei zwar um weniger Flugzeuge, allerdings erhöht sich das Sitzplatzangebot, da die Embraer-Maschinen mit größeren Maschinen ersetzt werden und die Langstreckenflotte auf zwölf Dreamliner wächst", ordnet Austrian den Flottenumbau ein.
© aero.de | Abb.: Austrian Airlines, Airbus | 16.09.2025 17:34







Kommentare (2) Zur Startseite
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Falls sich diese Strecken dann passagiermäßig erhöhen, dann kann man diese dann entsprechend mit größeren - eigenen - A320 bedienen
Man bleibt so flexibel
Dieser Beitrag wurde am 17.09.2025 08:30 Uhr bearbeitet.