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Die FAA setzt eine kurzfristig angekündigte Begrenzung des US-Flugverkehrs in Kraft. An 40 großen Flughäfen müssen Fluggesellschaften zunächst vier Prozent ihrer Flüge herausnehmen, teilte die US-Luftfahrtaufsicht am Donnerstag mit.
Die Maßnahme erstreckt sich zunächst nur auf den Inlandsverkehr, internationale Flüge sind ausgenommen.
Ab 14. November soll das Flugsicherungssystem sogar um 10 Prozent Flüge entlastet werden. Hintergrund sind steigende Personalengpässe in der Flugsicherung - Fluglotsen werden, wie andere Bundesbedienstete, seit 38 Tagen nicht bezahlt, weil sich Republikaner und Demokraten im US-Kongress nicht auf einen Haushalt einigen.
Nach FAA-Angaben verzeichnen einige Flugsicherungszentren entlag der US-Ostküste Krankenstände von bis zu 80 Prozent.
Die Kürzungen betreffen aber Flughäfen quer über die Vereinigen Staaten, darunter die Drehkreuze New York-JFK, Atlanta, Chicago, Dallas, Denver und Los Angeles.
Lufthansa erwartet zunächst keine Beeinträchtigungen im Transatlantikverkehr. Der US-Partner United will auch für Umsteiger Auswirkungen minimieren.
Die Airline werde "keine internationalen Flüge und keine Verbindungen zwischen ihren Hubs" streichen, kündigte United-Chef Scott Kirby am Donnerstag in einem Memo an. Weil die Flugzeuge im Winterflugplan ohnehin nicht voll ausgelastet seien, könne man betroffene Passagiere auf alternative Flüge umbuchen.
© aero.de | Abb.: Flughafen Denver | 07.11.2025 08:40







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