777X-Zertifizierung
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Boeing rückt in nächste TIA-Phase vor

Boeing 777-9 in Frankfurt
Boeing 777-9 in Frankfurt, © Lufthansa

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ARLINGTON - Die 777-9 steckt in der Zulassung fest  - Boeing rechnet nicht vor 2027 mit ersten Auslieferungen. Der Airbus-Konkurrent ist mit 4,9 Milliarden US-Dollar zusätzlichen Programmkosten konfrontiert. Nach einem Medienbericht nimmt Boeing im Verfahren nun aber eine wichtige Hürde.

Boeing rückt im FAA-Zulassungsverfahren für die stark verspätete 777-9 auf die dritte von insgesamt fünf Hauptstufen vor. Die FAA habe vergangene Woche grünes Licht für TIA-Phase 3 gegeben, meldet "The Air Current".

Das Programm erlitt zuletzt einen herben Rückschlag, Boeing kann erste 777-9 nicht vor 2027 ausliefern. Als Erstbetreiber ist Lufthansa vorgemerkt. 

"Es gibt keine neuen Probleme mit dem Flugzeug selbst oder den Triebwerken und es liegt auch nicht am Testprogramm", erklärte Boeing-Chef Kelly Ortberg die neuerliche Verzögerung im Oktober vor Investoren. "Das Problem besteht ausschließlich darin, die Zertifizierungsarbeiten abzuschließen."

Verzögerung sorgt für Kostenexplosion

Der Dokumentationsaufwand dafür ist enorm. Wegen der zusätzlichen Verzögerung nimmt Boeing die Rekordsumme von 4,9 Milliarden US-Dollar Verlust vorweg.

"Wegen der Verzögerung mussten wir Produktionspläne anpassen", sagte Boeing-Finanzchef Jesus Malave. Der Fokus liegt jetzt darauf, weniger Flugzeuge vor Zertifizierung zu bauen - und dafür einen langfristig belastbaren Produktionsplan aufzustellen. Das ist der Hauptgrund für die Kosten."
© aero.de | Abb.: Boeing, Fraport | 11.11.2025 06:41


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