"Handelsblatt"
Älter als 7 Tage

Airbus konkurriert um Großauftrag für Bundeswehr-Satelliten

Verwandte Themen

DÜSSELDORF - Der Rüstungskonzern Rheinmetall will sich laut einem Zeitungsbericht zusammen mit dem Bremer Satellitenhersteller OHB um das bislang größte Satellitenprojekt der Bundeswehr bewerben.

Der Auftragswert soll sich auf bis zu zehn Milliarden Euro belaufen, berichtet das "Handelsblatt" am Montag unter Berufung auf mehrere mit dem Vorgang betraute Personen. Auch Airbus hat demzufolge sein Interesse bekundet.

Das Projekt soll bis 2029 mit bis zu 200 Satelliten Panzer, Schiffe oder Soldaten vernetzen. Es ähnelt dabei in technischen Details dem Satellitennetzwerk Starlink, das von SpaceX betrieben wird, der Weltraumfirma von Elon Musk. Schon im Februar könnte die Ausschreibung erfolgen, wie ein Insider dem Blatt sagte.

OHB hat eine Beteiligung an der Ausschreibung im Nachgang in Grundzügen bestätigt. Der Auftragswert könnte bei bis zu zehn Milliarden Euro liegen. Der OHB-Aktienkurs schoss nach dem "Handelsblatt"-Bericht zeitweise 40 Prozent hoch. Von dem Papier sind allerdings nur wenige Aktien im freien Handel, was zu starken Kursausschlägen führen kann.
© dpa | 26.01.2026 09:30

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.

Beitrag vom 27.01.2026 - 10:34 Uhr
Im Beitrag steht ein Vergleich mit Starlink. Wobei ich nicht glaube das Otto Hydraulik Bremen aber auch Airbus mit den Produktionskosten der Serienproduktion der Starlinks mithalten können. Von den Startkosten einer Ariane 6 mal ganz abgesehen.

Die Produktionskosten sinken natürlich durch Massenproduktion, weil man beide Kriegsparteien mit Terminals beliefert.

Ich weiß nicht, wie hoch die Startkosten einer Falcon 9 wären, wenn man die Entwicklungskosten mit einrechnet. Was das US-Militär bezahlt hat für eine eigene Startrampe auf der Vandenberg Space Force Base und was deren Flüge kosten, ist unbekannt.
Beitrag vom 27.01.2026 - 00:16 Uhr
Im Beitrag steht ein Vergleich mit Starlink. Wobei ich nicht glaube das Otto Hydraulik Bremen aber auch Airbus mit den Produktionskosten der Serienproduktion der Starlinks mithalten können. Von den Startkosten einer Ariane 6 mal ganz abgesehen.

Die Kosten pro Satellit sind nicht mit Starlink zu vergleichen, das stimmt schon.
Die Unabhängigkeit von den USA und die Unabhängigkeit von Firmen von Elon Musk aber auch nicht :)

Letztlich dient der Vergleich mit Starlink wohl lediglich dazu, das Prinzip (mehrere kleine Satelliten in tiefen Orbits statt wenigen großen im geostationären Orbit) zu veranschaulichen.

Dieser Beitrag wurde am 27.01.2026 00:17 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.01.2026 - 18:12 Uhr
Im Beitrag steht ein Vergleich mit Starlink. Wobei ich nicht glaube das Otto Hydraulik Bremen aber auch Airbus mit den Produktionskosten der Serienproduktion der Starlinks mithalten können. Von den Startkosten einer Ariane 6 mal ganz abgesehen.


Stellenmarkt

Schlagzeilen

aero.uk

aero.ukWe spread our wings to the UK. Visit aero.uk for British aviation news from our editors.

schiene.de

Meistgelesene Artikel

Community

Thema: Pilotenausbildung

FLUGREVUE 02/2026

Shop

Es gibt neue
Nachrichten bei aero.de

Startseite neu laden