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Gegen Ende 2025 überschlugen sich die Ereignisse. Erst schickte Braathens das Airbus-AOC "Braathens International Airways" Knall auf Fall in die Insolvenz - und kündigte im gleichen Atemzug eine gerichtlich überwachte Neuaufstellung von Braathens Regional Airways an, dem Kerngeschäft mit 17 ATR-Flugzeugen.
Austrian Airlines wurde die Lage zu heiß. Braathens Regional sei "indirekt" von der Insolvenz der Schwesterairline Braathens International Airways betroffen, Lufthansa-Konzernstandards im "operativen Veränderungsprozess" der Airline nicht mehr vollumfänglich erfüllt, teilte Austrian Airlines im Dezember mit.
In Konsequenz kündigte die Lufthansa-Tochter einen laufenden Wetlease-Vertrag mit Braathens Regional über drei ATR 72 fristlos.
Nun zeichnet sich eine skandinavische Lösung für Braathens Regional ab. Nachdem SAS im Dezember bereits eine Fortsetzung der Wetlease-Partnerschaft mit Braathens bekräftigt hatte, steht nach Medieninformationen jetzt ein erweiterter Deal zwischen den Fluggesellschaften.
SAS spannt Braathens weiter im Skandinavien-Netz ein und unterstützt die Airline mit einem Kredit über 50 Millionen Kronen, rund 4,75 Millionen Euro.
© aero.de | Abb.: Braathens | 30.01.2026 09:46







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