PRAG - Ein Airbus A320neo ist auf dem Weg von Lissabon nach Prag möglicherweise knapp einer Katastrophe entgangen.
Wie die Zeitung "MF Dnes" berichtete, habe die Maschine stark an Höhe verloren und sei bis auf rund 300 Meter über dem Boden - und damit deutlich unterhalb der sicheren Flughöhe im Anflugkorridor auf Prag - abgesunken.
Erst dann habe die Crew den Airbus A320neo wieder hochgezogen. Der Vorfall spielte sich am 17. Januar 2026 rund 35 Kilometer westlich des internationalen Flughafens von Prag auf Flug Tap Air Portugal 1240 ab.
Das tschechische Amt für die Untersuchung und Vermeidung von Flugunfällen nahm Ermittlungen auf. "Wir untersuchen das Ereignis als einen ernsten Zwischenfall", sagte ein Behördensprecher. Die Radarsysteme der Flugsicherung hätten auf eine Unterschreitung der vorgesehenen Flughöhe hingewiesen. Ein Fluglotse habe daraufhin die Besatzung gewarnt.
Ein Passagier, der nach eigener Aussage an Bord der Maschine war, sagte der Onlineausgabe der Zeitung "Pravo": "Es war schrecklich, weil mir gleich der Gedanke gekommen ist, dass wir einem Hindernis ausweichen müssen."
© dpa, aero.de | 12.02.2026 18:13
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Beitrag vom 17.02.2026 - 15:49 Uhr
Die Radarsysteme der Flugsicherung hätten auf eine Unterschreitung der vorgesehenen Flughöhe hingewiesen. Ein Fluglotse habe daraufhin die Besatzung gewarnt. (Zitat aero)
Erst nach einer dringenden Warnung durch die tschechische Flugsicherung und einem darauf folgenden abrupten Manöver der Besatzung konnte die Maschine wieder auf eine sichere Höhe steigen (Zitat aviation.direct)
Zumindest aus letzterem könnte man schließen, dass ATC erst reagiert hat als TAP bereits 1400ft gesunken war, das müsste auch relevant für die Untersuchung sein.
Dieser Beitrag wurde am 17.02.2026 15:49 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.02.2026 - 23:07 Uhr
Was soll denn hier mehr stehen.
Alle bekannten Informationen, die ohne nähere Untersuchung ermittelbar sind.
Z.B. Uhrzeit und aktive Landebahn.
Sonst kann man ja gleich schreiben, dass mit irgend einem Flugzeug an irgend einem Flughafen irgend etwas vorgefallen ist
Beitrag vom 13.02.2026 - 12:11 Uhr
Man kann ja zur Abwechslung auch mal das Gehirn bis zum Ende des Artikels eingeschaltet lassen und nicht gleich nach den ersten Zeilen in Emotionen versinken. Der für die weitere Diskussion zunächst maßgebende Hinweis lautet nämlich "Ein Fluglotse habe daraufhin die Besatzung gewarnt".
Entweder trifft die damit ausgedrückte Kausalität zu - Cockpit musste erst aufgeweckt werden - oder, auch gut möglich, eben nicht. Daraus kann man sehr unterschiedliche Schlüsse ziehen, die man dann mit dem abgleichen kann, was weiterhin publiziert wird. Spart Nerven und unsinnige Diskussionen.
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Erst nach einer dringenden Warnung durch die tschechische Flugsicherung und einem darauf folgenden abrupten Manöver der Besatzung konnte die Maschine wieder auf eine sichere Höhe steigen (Zitat aviation.direct)
Zumindest aus letzterem könnte man schließen, dass ATC erst reagiert hat als TAP bereits 1400ft gesunken war, das müsste auch relevant für die Untersuchung sein.
Dieser Beitrag wurde am 17.02.2026 15:49 Uhr bearbeitet.
Alle bekannten Informationen, die ohne nähere Untersuchung ermittelbar sind.
Z.B. Uhrzeit und aktive Landebahn.
Sonst kann man ja gleich schreiben, dass mit irgend einem Flugzeug an irgend einem Flughafen irgend etwas vorgefallen ist
Entweder trifft die damit ausgedrückte Kausalität zu - Cockpit musste erst aufgeweckt werden - oder, auch gut möglich, eben nicht. Daraus kann man sehr unterschiedliche Schlüsse ziehen, die man dann mit dem abgleichen kann, was weiterhin publiziert wird. Spart Nerven und unsinnige Diskussionen.