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Zwar sehe Lufthansa "schwächere Buchungen" aus Deutschland in die USA, sagte Spohr am Freitag in Frankfurt. "Die werden aber überkompensiert durch stärkere Buchungen aus den USA." Die Nachfrage könnte sich 2026 daher bis auf 60 Prozent "ex-USA" verschieben.
Das sei allerdings nur eine Momentaufnahme. "Amerikaner buchen tendenziell immer langfristiger als Europäer", sagte Spohr. "Da ist die Messe noch nicht komplett gelesen."
Trotz spürbarer Reisezurückhaltung von Europäern in die USA konnte Lufthansa laut Spohr 2025 auf dem Nordatlantik "in beide Richtungen" wachsen - aus Europa um ein Prozent und aus den USA um zehn Prozent. Auch wegen höherer Kaufkraft der Amerikaner "kann es gut sein, dass es dieses Jahr mehr Richtung Wachstum ex-USA geht".
Die Lufthansa Group werde 2026 "erstmals über 400 Flüge pro Woche" in ihrem wichtigsten Interkontmarkt anbieten. "Wir haben ein Rekordangebot auf dem Nordatlantik", sagte Spohr.
© aero.de | Abb.: Fraport, Lufthansa | 10.03.2026 06:29







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