"United American"?
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United Airlines denkt Fusion mit American Airlines an

American Airlines
American Airlines, © American Airlines

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CHICAGO - Bahnt sich im US-Flugmarkt eine Elefantenhochzeit an? United Airlines ist nach einem Medienbericht an die US-Regierung herangetreten, um Chancen für einen Zusammenschluss mit American Airlines auszuloten. Eine Fusion würde über die USA hinaus Folgen für den Wettbewerb haben.

American Airlines und United Airlines mischten 2025 mit 181,0 Millionen und 223,5 Millionen Passagieren unter international tätigen Flugkonzernen ganze vorne mit - nun steht eine Fusion der Schwergewichte im Raum.

Zumindest habe United-Vorstandschef Scott Kirby diese Idee Ende Februar bei US-Präsident Donald Trump platziert, meldet "Bloomberg" unter Berufung auf Kreise.

Mehrere Fusionen haben den US-Flugmarkt über die vergangenen 15 Jahre auf drei große Interkontanbieter vereengt: Nortwest Airlines ging in Delta auf, US Airways in American Airlines und Continental in United Airlines.

In der zweiten Reihe stellen JetBlue Airways, Southwest Airlines, Spirit Airlines, Frontier Airlines und das Gespann Alaska Airlines/Hawaiian Airlines Wettbewerb.

Angesichts der Angebotsdichte zeigten sich US-Kartellbehörden zuletzt strenger bei Fusionen: Alaska Airlines darf gerade zwar Hawaiian Airlines - unter Auflagen - integrieren, eine Übernahme von Spirit Airlines durch JetBlue Airways prallte hingegen am Veto der Wettbewerbshüter ab.

Unter Trump hatte die US-Regierung in anderen Branchen zuletzt allerdings Fusionen unter marktmächtigen Konzernen gebilligt. American Airlines befördert zwar mehr Passagiere als United, hinkt bei Gewinnmargen aber hinter vergleichenbaren Airlines hinterher.

Engster Lufthansa-Partner

Eine "United American" würde Wettbewerbslinien über die USA hinaus neu zeichnen. United Airlines gehört jenseits der Star Alliance zu den engsten Lufthansa-Partnern - die Konzerne unterhalten zusammen mit Air Canada das gemeinsame Transatlantiksystem A++. American Airlines ist tief in der Oneworld-Allianz verwurzelt.

Noch tragen United Airlines und American Airlines Wettbewerb aus: American Airlines testet akuell in Chicago Reviergrenzen des Konkurrenten.
© aero.de | Abb.: United Airlines | 14.04.2026 08:56

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Beitrag vom 15.04.2026 - 14:39 Uhr
Also quasi wie bei LHA!? Interessant!

Nein, LH hat die meisten seiner Flugzeuge während Corona nur stillgelegt, nicht verkauft. Sogar die ursprünglich für überflüssig erachteten A380 wurden wieder größtenteils reaktiviert.

LH leidet ein bisschen darunter, dass die bestellten 777X immer noch nicht da sind. Sie wollten eigentlich ihre Flotte verschlanken, indem sie u.a. die A340 ausmustern.

Die fliegen jetzt immer noch, aber LH kann sich das leisten, denn LH besitzt mit LH Services ein weltweites Wartungsnetzwerk, das alle derzeit im Einsatz befindlichen Maschinen warten kann, nicht nur die eigenen. Die verdienen richtig Geld damit. Auch dazu gibt es ein sehr interessantes Video auf YT.

Echt? Man verdient Geld mit der Reparatur der alten, eigenen Flieger? Also linke Tasche - rechte Tasche? Oder wie hat man sich das vorzustellen?


Beitrag vom 15.04.2026 - 14:36 Uhr
Welche Fehler? Die machen halt wenig Gewinn für ihre Größe.

Wenig Gewinn bedeutet niedrigen Aktienkurs und ein niedriger Aktienkurs ist meist der Anfang vom Ende der Selbstständigkeit eines börsennotierten Aktienunternehmens. Es wird einfach von Anderen aufgekauft.

Es gibt ein interessantes Video auf YT, wo die Fehler des AA-Managemenst im Vergleich zu Southwest und United herausgearbeitet werden: AA hat während der sog. Corona-Pandemie entschieden, einen strikten Kostensenkungskurs zu fahren: Keine Bestellungen für neue Flugzeuge, Verkauf von vermeintlich nicht mehr benötigten Flugzeugen. Dadurch konnten sie einerseits nicht ausreichend von der Erholung danach profitieren und mussten andererseits mit den alten Maschinen eine Niedrigpreis-Strategie fahren. Deswegen haben sie jetzt eine veraltete Flotte und warten sehnsüchtig auf die verspätet bestellten Flugzeuge, mit denen sie ihre Spritkosten senken und de Passagieren höhere Preise für höheren Komfort abnehmen könnten.

Also quasi wie bei LHA!? Interessant!

Nein, nicht „quasi wie bei LHA“. Die Fälle sind sehr verschieden. Von daher gibt es auch überhaupt keinen Grund, den hundertsten Thread in diese Richtung zu ziehen.

Nein selbstverständlich nicht; das wollen wir (Sie) natürlich nicht. Da verstehe ich Sie voll und ganz. Denn denn müsste man ja ggfls. auch (ehrlich) über Versäumnisse und Fehler der GL diskutieren. Aber die macht ja keine Fehler... .
Wie man in anderen Threads lesen. Also hier nichts weiter dazu.

Beitrag vom 15.04.2026 - 12:13 Uhr
Also quasi wie bei LHA!? Interessant!

Nein, LH hat die meisten seiner Flugzeuge während Corona nur stillgelegt, nicht verkauft. Sogar die ursprünglich für überflüssig erachteten A380 wurden wieder größtenteils reaktiviert.

LH leidet ein bisschen darunter, dass die bestellten 777X immer noch nicht da sind. Sie wollten eigentlich ihre Flotte verschlanken, indem sie u.a. die A340 ausmustern.

Die fliegen jetzt immer noch, aber LH kann sich das leisten, denn LH besitzt mit LH Services ein weltweites Wartungsnetzwerk, das alle derzeit im Einsatz befindlichen Maschinen warten kann, nicht nur die eigenen. Die verdienen richtig Geld damit. Auch dazu gibt es ein sehr interessantes Video auf YT.




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