Zubringerverkehr
Älter als 7 Tage

Lufthansa soll stärkere Rolle der Deutschen Bahn prüfen

Lufthansa Express Rail
Lufthansa Express Rail, © Lufthansa

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FRANKFURT - Lufthansa cancelt nach dem Cityline-Aus 20.000 Kurzstreckenflüge. Nach "Spiegel"-Informationen denkt der Konzern weitere Herausnahmen an: Lufthansa könnte im Inlandsnetz weitere Frequenzen streichen - und Passagiere stärker als bisher auf den Partner Deutsche Bahn verweisen.

Lufthansa krempelt ihr Zubringersystem nach dem Cityline-Aus um. Alle Cityline-Flüge hat Lufthansa annulliert.

"Fluggäste werden automatisch informiert, wenn ihr Flug betroffen ist", sagte eine Sprecherin aero.de. "Lufthansa versucht dann für alle Gäste eine geeignete Alternative anzubieten und bucht die Gäste automatisch um. Dieser Prozess kann etwas Zeit in Anspruch nehmen."

Nach einem "Spiegel"-Bericht prüft der Konzern auch einen stärkeren Rückgriff auf Ressourcen der Deutschen Bahn - falls weitere Kurzstreckenflüge dem Rotstift zum Opfer fallen. Der Luftersatzverkehr auf der Schiene würde - über das aktuelle Angebot hinaus - Passagiere an die Drehkreuze Frankfurt und München bringen.

Mit einem zweiten Zugteil verstärkte Linien könnten das Angebot um 450 Sitzplätze sagte der Bahn-Vorstand für den Personenverkehr Michael Peterson dem Magazin: "Das entspricht drei Mittelstreckenfliegern."

Über das Intermodalangebot "Lufthansa Express Rail" reisen pro Jahr bereits jetzt mehr als 500.000 Lufthansa-Passagiere mit der Deutschen Bahn zum Flughafen an, Tendenz steigend. Auch der Konkurrent Condor setzt die Deutsche Bahn inzwischen als Zubringer für das Drehkreuz Frankfurt ein.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 29.04.2026 14:20

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Beitrag vom 01.05.2026 - 10:43 Uhr
ab Juni werden die LH Umläufe von FRA nach STR nach MUC transferiert.
Zumindest wurde der Flugplan für
Somit wird FRA aufgrund des Fernbahnhofs vermehrt mit der Bahn bedient, damit MUC nicht komplett in der Luft hängt

Dieser Beitrag wurde am 01.05.2026 10:44 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 01.05.2026 - 10:40 Uhr
So was kann wieder nur von den tollen Pfennigfuchsern von LH kommen. Die Passagier sind sicher ganz wild darauf mit der so zuverlässigen Bahn von Stuttgart nach München zu fahren, dort mit ihrem ganzen Gepäck zur S-Bahn zu gehen und dann in der Zeit, in der sie früher von Stuttgart nach München geflogen sind, mit der "Bimmel"-S-Bahn zum Flughafen zu fahren.
Solange die LH nicht das Konzept des Lufthansa-Airport-Express wiederbelebt, ist das in meinen Augen kein gleichwertiger Ersatz.

Wieso sollte man 3 Stunden nach MUC fahren, wenn man ohne Umsteigen in weniger als der Hälfte der Zeit in FRA sein kann? Das einzige, was die Strategen der LH bei dieser Strategie überdenken sollten, ob nicht besser in FRA investiert werden sollte als in MUC. Schließlich hat FRA die bessere Bahnanbindung und liegt zentraler in Deutschland als MUC.
Vielleicht weil man nicht in Frankfurt in den Flieger nach München steigen will, um dann nach Bangkok zu fliegen. Bei der Multi-Hub-Strategie von LHG wird halt nicht jedes Ziel von jedem Hub aus angeflogen.

Wenn man natürlich so Lufthansa fixiert ist, hat man eben Pech gehabt. Von STR kann man auch gut mit Turkish über Istanbul oder über FRA mit Thai nach Bangkok.
Ach so, die LHG bezweckt also mit der Einstellung des Zubringers nach München, dass die Leute mit Turkish oder Thai fliegen. Interessante Strategie.

Denke nicht dad die LHG das bezweckt, aber das wäre das Resultat, wenn man die Bahn als Alternative stärker einbindet, aber dann in das Drehkreuz in MUC investiert, ohne das MUC ein Fernbahnanschluss hat und auch nicht so zentral in Deutschland liegt wie FRA. Deshalb hatte ich ja geschrieben, dass man eher auf FRA setzen sollte, wenn man die Bahn als innerdeutsche Zubringer forciert.
Beitrag vom 01.05.2026 - 08:38 Uhr
So was kann wieder nur von den tollen Pfennigfuchsern von LH kommen. Die Passagier sind sicher ganz wild darauf mit der so zuverlässigen Bahn von Stuttgart nach München zu fahren, dort mit ihrem ganzen Gepäck zur S-Bahn zu gehen und dann in der Zeit, in der sie früher von Stuttgart nach München geflogen sind, mit der "Bimmel"-S-Bahn zum Flughafen zu fahren.
Solange die LH nicht das Konzept des Lufthansa-Airport-Express wiederbelebt, ist das in meinen Augen kein gleichwertiger Ersatz.

Wieso sollte man 3 Stunden nach MUC fahren, wenn man ohne Umsteigen in weniger als der Hälfte der Zeit in FRA sein kann? Das einzige, was die Strategen der LH bei dieser Strategie überdenken sollten, ob nicht besser in FRA investiert werden sollte als in MUC. Schließlich hat FRA die bessere Bahnanbindung und liegt zentraler in Deutschland als MUC.
Vielleicht weil man nicht in Frankfurt in den Flieger nach München steigen will, um dann nach Bangkok zu fliegen. Bei der Multi-Hub-Strategie von LHG wird halt nicht jedes Ziel von jedem Hub aus angeflogen.

Wenn man natürlich so Lufthansa fixiert ist, hat man eben Pech gehabt. Von STR kann man auch gut mit Turkish über Istanbul oder über FRA mit Thai nach Bangkok.
Ach so, die LHG bezweckt also mit der Einstellung des Zubringers nach München, dass die Leute mit Turkish oder Thai fliegen. Interessante Strategie.


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