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Air Asia kreist tiefer um einen neuen Airbus-Auftrag. Statt weiterer A321neo hat Asiens größter Günstigflieger dieses Mal die Airbus-Einstiegsklasse A220 auf dem Zettel.
Wie "Bloomberg" unter Berufung auf Kreise meldet, steht zwischen Airbus und Air Asia ein Deal für rund 150 A220. Die Airline will die Flugzeuge demnach nutzen, um ihr Netz um Ziele zu erweitern, die eine A321neo-Bedienung nicht hergeben.
Gerüchte über ernsthaftes A220-Interesse von Air Asia waren bereits im Vorfeld der Paris Air Show 2025 aufgekommen - auch hier war von einem möglichen Auftrag über 150 Flugzeuge einschließlich Optionen die Rede.
Eine Teilflotte im Regionaljetformat wäre für Air Asia neu. Bisher betreibt Asiens größter Günstigflieger zwar eine sortenreine Airbus-Flotte, setzte aber vor allem auf kapazitätsstarke A321neo.
2021 - in der Hochphase der Pandemie - hatte Airbus Flugzeugauslieferungen auf Wunsch von Air Asia um Jahre zurückgestellt. Die Fluggesellschaft konnte so ihre Kapitalreserven schonen.
Aktuell stehen 354 A321neo an Air Asia sowie 15 A330-900 und - vorläufig - 20 A321XLR an Air Asia X zur Lieferung an die Gruppe aus. Der A321XLR-Auftrag ist noch ausbaufähig - auf der Paris Air Show 2025 hatte Air Asia einen Gesamtauftrag über 70 A321XLR eingefädelt.
Die Fluggesellschaft will ihr Netzwerk mit den Flugzeugen Richtung Europa erweitern, Air Asia fasst dabei trotz des Iran-Kriegs weiter Umsteigflüge über Bahrain ins Auge.
© aero.de | Abb.: Airbus | 06.05.2026 09:39







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