Die "MV Hondius" ankert vor den Kap Verden. An Bord des Kreuzfahrtschiffs ist das Hantavirus ausgebrochen, drei Passagiere sind bereits tot, vier weitere infiziert.
Eine verstorbene Niederländerin war kurz zuvor mit einem Linienflug der Gesellschaft Airlink von St. Helena nach Johannesburg gereist - und dabei möglicherweise schon mit dem tödlichen Virus infiziert.
Im Rahmen einer "Kontaktverfolgung" sucht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) derzeit intensiv nach 82 weiteren Passagieren an Bord des Flugs 4Z132.
Die auf der "MV Hondius" isolierte Variante überträgt sich - für das Hantavirus selten - laut WHO wahrscheinlich von Mensch zu Mensch. Normalerweise gehen Infektionen von virenbelasteten Ausscheidungen von Nagetieren aus.
Eine Ansteckung mit dem Hantavirus verläuft grippeähnlich, kann aber binnen weniger Tage zum Tod führen.
Die WHO geht von einem Infektionsgeschehen über die "MV Hondius" hinaus aus - ein Passagier, der das Schiff bereits Ende April Richtung Schweiz verlassen hatte, werde derzeit als bestätigter Fall in Zürich behandelt, hieß es am Mittwoch.
© aero.de | 06.05.2026 12:04







Kommentare (0) Zur Startseite
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.