Airbus A220
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Verschüttete Getränke führten zu Systemausfällen im Flug

Airbus A220-300
Airbus A220-300, © Airbus

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MONTREAL - In einigen Airbus A220 führten umgekippte Getränke zu Systemausfällen - die kanadische Luftfahrtaufsicht Transport Canada greift das Problem in einer Lufttüchtigkeitsanweisung auf: A220-Betreiber müssen den mittleren Avionikraum zur Passagierkabine besser abdichten.

Ein Problem im Airbus A220 beschäftigt Airbus, Betreiber und Behörden.

Transport Canada weist in einer aktuellen Lufttüchtigkeitsanweisung (PDF) auf "mehrere Fälle von Wassereintritt im mittleren Avionikraum im Flug" hin, die "wahrscheinlich" auf verschüttete Flüssigkeit in der Kabine zurückgehen.

"Diese Ereignisse bewirkten einen Ausfall mehrerer Systeme, Meldungen des Crew Alerting Systems und Flugumleitungen", teilte die Behörde mit.

Eine von Airbus Canada zwischenzeitlich durchgeführte Untersuchung habe ergeben, "dass der mittlere Avionikraum für Flüssigkeitseintritt anfällig ist", führt das Dokument weiter aus. Weil dort Verkabelungen und Steckverbindungen nicht wasserfest sind, "drohen sicherheitsgefährdende Kettenausfälle wesentlicher Systeme".

Spalte zwischen Bodenplatten und Sitzaufbauten oberhalb des mittleren Avionikraums müssen jetzt mit einer Dichtungsmasse geschlossen werden.
© aero.de | Abb.: Airbus | 05.05.2026 06:14

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Beitrag vom 06.05.2026 - 07:05 Uhr
Na wie groß sind die Getränkeflaschen die sie nach der Sicherheitskontrolle kaufen können? Leer dürfen sie jede Flasche mit durch die Kontrolle nehmen und danach wieder füllen. Diverse Flughäfen besonders in UK ist es mir aufgefallen, bieten Wasserspender... Somit ist die Menge pro Behälter heute deutlich größer als noch zu den Inklusiv-Service Zeiten.Und wenn man mal so durch die Stadt läuft, soweit man Braunschweig als solche Bezeichnen sollte, dann rennt da jeder zehnte mit nem 1l+ Thermobecher rum. Und das ist im Flugzeug nicht wirklich anders. Denn wie beschrieben. Leer dürfen sie die mitnehmen. In einigen Ländern sogar voll.

Dazu laufen die Kabelbündel in der Fußbodenstruktur, sind daher gegen Wassereintritt durch Tropfbleche, Abtropfbögen usw. geschützt, Aber Distanz ist etwas was sie im Flugzeug nur bedingt haben. Sie müssen Abstände für den Uncontained Engine Failure, Feuer und noch einige anders Events einplanen, damit die evtl. austretende Disc oder lokal begrenztes Feuer im Headrack nicht alle FBW Leitungen trifft, und diese Anforderung kollidiert dann mit der das Wasserschutzes durch Abstand von der Kabine.

Dieser Beitrag wurde am 06.05.2026 08:57 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.05.2026 - 05:27 Uhr
Über welche Mengen verschütteter Flüssigkeiten reden wir hier, dass solche Fehler zustande kommen? Milliliter? Deziliter? Liter? Denn es besteht doch bestimmt eine gewisse räumliche Distanz zwischen dem Kabinenboden und der Technik darunter.
Beitrag vom 05.05.2026 - 17:54 Uhr
Da haben sie wohl Glück gehabt. Ich würde in meinen 25 Dienstjahren die ich international Unterwegs war dreimal geduscht. Einmal vom Sitznachbarn und zweimal von den FBs. Und da war ständig irgendwo etwas von den Getränken auf dem Boden. Gern gekoppelt mit Chips Popcorn oder ähnlichem.

Bei den Audits die ich in den verschiedenen Wartungsbetrieben durchgeführt habe könnte man das auch oft an den Mechanikern und Avionikern an den Klamotten sehen. Das mag natürlich heute, wegen geringerem Inklusivservice weniger geworden sein. Aber weg ist das Problem sicher nicht..


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