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Lufthansa investiert in die Pilotenausbildung. "Wir suchen momentan nach einem Standort in Europa für eine weitere Flugschule", machte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Mittwoch in Frankfurt die Pläne öffentlich.
Ein heißer Kandidat für eine weitere Niederlassung der konzerneigenen Flugschule ist demnach Portugal. Der neue Standort soll auch der Ausbildung von Piloten für das Militär dienen.
Über die "European Flight Academy" (EFA) bildet Lufthansa Cockpitnachwuchs für die gesamte Gruppe aus. "Vor diesem Hintergrund überprüfen wir kontinuierlich unser Schulungsnetzwerk und evaluieren potenzielle Standorte im Hinblick auf ihre strategische Eignung und Zukunftsfähigkeit", sagte ein EFA-Sprecher aero.de.
Bei der Standortwahl seien "infrastrukturelle Voraussetzungen, regulatorische Rahmenbedingungen sowie operative und wirtschaftliche Faktoren" ausschlaggebend.
Hier konnte Portugal zuletzt bei einer anderen Lufthansa-Firma punkten: Lufthansa Technik ziehe nahe Porto einen 230.000 Quadartmeter großen Campus zur Triebwerkswartung hoch.
300 EFA-Schulungsplätze pro Jahr
Aktuell umfasst das EFA-Schulungsnetzwerk im deutschen Ausbildungszweig die Standorte Bremen und Rostock sowie im Schweizer Ausbildungszweig Zürich und Grenchen. Die Sichtflugausbildung für beide Zweige findet in Goodyear im US-Bundesstaat Arizona statt.
Lufthansa hatte das EFA-Ausbildungsprogramm nach einer Unterbrechung in der Pandemiephase komplett neu aufgestellt - und wieder hochgefahren. "Wir werden wie bisher auch das Angebot von circa 300 Schulungsplätzen pro Jahr in der European Flight Academy beibehalten", sagte der Sprecher.
© aero.de | Abb.: Lufthansa, EFA | 07.05.2026 09:28







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