Flug LH8400
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Reifenschaden: Boeing 777F von Lufthansa Cargo bricht Flug ab

Lufthansa Cargo Boeing 777F D-ALFI
Lufthansa Cargo Boeing 777F D-ALFI, © Lufthansa Cargo

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FRANKFURT - Eine Boeing 777F von Lufthansa Cargo startet in Frankfurt zu einem Flug nach Shanghai. Über Rumänien dreht die Maschine um. Nach Informationen von aero.de hat der Frachter beim Start in Frankfurt Reifenteile auf der Startbahn hinterlassen. Das ist über den Zwischenfall bekannt.

Flughafen Frankfurt, 29. Juni 2026: Lufthansa Cargo 8400 verlässt gegen Mittag das Drehkreuz nach Shanghai. Die Boeing 777F geht auf südöstlichen Kurs.

In rumänischem Luftraum, kurz vor dem Schwarzen Meer, bricht die D-ALFI den Flug ab und fliegt zurück nach Frankfurt. Nach Informationen von aero.de wurden nach dem Start in Frankfurt Reifenteile auf der Startbahn 18 West aufgefunden.

"Lufthansa Cargo Flug LH8400 von Frankfurt nach Shanghai kehrte am Nachmittag des 29. Juni 2026 vorsorglich nach Frankfurt zurück", bestätigt Lufthansa Cargo den Flugabbruch auf Anfrage von aero.de. "Anlass war die Meldung einer nachfolgenden Cockpitbesatzung über größere Gummiteile auf der Startbahn. Nach einer ersten Bewertung konnte nicht ausgeschlossen werden, dass diese von einem Reifen des Bugfahrwerks der eingesetzten Boeing 777F stammten."

Mit neuem Reifen nach Mexiko-Stadt

Die Maschine setzte gegen 17:00 Uhr wieder sicher in Frankfurt auf. "Bei der anschließenden technischen Inspektion wurde festgestellt, dass sich die Lauffläche eines Reifens am Bugfahrwerk gelöst hatte", teilte Lufthansa Cargo weiter mit. "Der Reifen wurde ersetzt und das Flugzeug nach Abschluss aller vorgeschriebenen technischen Prüfungen wieder für den Flugbetrieb freigegeben."

Nach Flugplandaten kehrte die D-ALFI noch am 29. Juni wieder ins System zurück - der Frachter verließ Frankfurt in den Abendstunden Richtung Mexiko-Stadt.
© aero.de | Abb.: Lufthansa Cargo | 02.07.2026 09:59

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Beitrag vom 03.07.2026 - 11:42 Uhr
Man weiß doch nicht, ob es da noch einen Schaden an Hydraulikleitungen der Bremsen gegeben hat die sich im Laufe des Fluges dann verschlimmern (z.B. langsamer Verlust von Hydraulikflüssigkeit) und dann hat man evtl über Chinesischem Luftraum ein massives Problem mit entsprechender schlechter Ersatzteilverfügbarkeit und je nach Landeort auch Hotels für PAX und Crews.

Das macht man einfach nicht und daher wurde ja auch umgedreht.

Wobei PAX hier natürlich nicht zutreffend sind da 777F. Aber die Fracht kann man bei so großen Flugzeugen auch nicht überall umladen. Da spielen Schadenersatz bei Verzögerungen dann ein Rolle.. in Frankfurt hat man ein Ersatzflugzeug einfach schneller verfügbar, wenn man die Ursprüngliche Maschine aus dem Service nehmen muss.

Dieser Beitrag wurde am 03.07.2026 11:46 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.07.2026 - 10:32 Uhr
zu den "Topguns" in PVG.

Welche Gründe gibt es dafür? Sind die Reifen in Shanghai schlechter oder die Service-Techniker? Oder ist die Landung dort gefährlicher, obwohl man schon den größten Teil des Sprits verflogen hat?
Beitrag vom 02.07.2026 - 10:21 Uhr
Absolit nachvollziehbar mit einem anzunehmendem Fahrwerk-Handicap loeber nach FRA zurückzukehren als zu den "Topguns" in PVG.


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