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Das neue Bataillon soll den Kern für eine systematische Einführung unbemannter Systeme bilden - und die Fähigkeiten der Streitkräfte in den Bereichen "Aufklärung, Wirkung und Drohnenabwehr" stärken. Hintergrund ist eine aus Sicht der Regierung verschärfte Sicherheitslage.
Hybride Aktionen, Cyberangriffe und Angriffe aus größerer Entfernung gelten als die wahrscheinlichsten Bedrohungen für die Schweiz und ihrer kritischen Infrastrukturen.
Daher sollen künftig Fähigkeiten wie Drohnenabwehr, elektronische Kriegführung, Nachrichtenbeschaffung sowie der Einsatz unbemannter Systeme priorisiert werden.
Für den Aufbau der neuen Drohneneinheit will die Armee eng mit Schweizer Hochschulen, Industrieunternehmen und Start-ups zusammenarbeiten. Der Bundesrat verweist dabei auf die rasante technologische Entwicklung im Drohnensektor.
Die Errichtung des Drohnenbataillons ist Teil einer umfassenden Reform der Streitkräfte. Die Armee soll sich von einer vorwiegend auf Ausbildung ausgerichteten Organisation zu einer einsatzfähigen Verteidigungsarmee entwickeln. Dazu werden Führungsstrukturen verschlankt, die Zahl der Stäbe reduziert und die Kommandostrukturen neu geordnet.
Schweiz will bei Rüstung gezielter investieren
Auch bei den Rüstungsinvestitionen setzt die Schweiz neue Schwerpunkte: Bis 2039 sollen rund 80 Prozent der Mittel in die Abwehr der wahrscheinlichsten Bedrohungen fließen. Zu den wichtigsten Vorhaben zählen dabei die Stärkung der Luftverteidigung, der Schutz von Netzwerken und kritischen Systemen sowie der Einsatz und die Abwehr von Drohnen.
© aero.de | Abb.: DVIDS | 20.06.2026 06:25







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