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Pylone verstreben Tragflächen mit Triebwerken. Die extrem stabile Aufhängung hält das Triebwerk auch unter Vollast sicher in Position.
An der Materialintegrität bestimmter A220-Pylone bestehen Zweifel.
Nach Angaben der kanadischen Luftfahrtbehörde Transport Canada wurden Materialzertifikate hinter bestimmten Chargen gefälscht, wodurch die Werkstoffqualität von zwei Titanelementen der Pylonstruktur nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden kann.
Eine minderwertige Legierung, so die Sorge der Behörde, könnte die Stabilität der Teile beeinträchtigen - und auf Dauer Strukturschäden nach sich ziehen.
Entlang einer aktuellen Lufttüchtigkeitsanweisung (PDF) müssen Betreiber jetzt prüfen, ob in A220-Pylonen Bauteile mit den identifizierten Seriennummern eingebaut sind. Diese Komponenten müssen vor Erreichen festgelegter Betriebsgrenzen - 8.500 Flugzyklen oder 17.000 Flugstunden - ersetzt werden.
© aero.de | Abb.: Airbus | 24.06.2026 06:16







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