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80.000 Quadratmeter Fläche, intelligente Förder- und Materialflusssysteme, ein 42 Meter hohes automatisiertes Hochregallager mit knapp 3.000 Stellplätzen auf 13 Etagen und ein Palettenlager für temperaturempfindliche und Spezialfracht: Lufthansa Cargo arbeitet am Drehkreuz Frankfurt mit neuer Infrastruktur.
Das Hochregallager im LCCevo kann mehr als 300 Ein- und Auslagerungen pro Stunde abwickeln und verdoppelt damit die Kapazität, teilte Lufthansa Cargo bei Inbetriebnahme am Donnerstag in Frankfurt mit.
"Wir erwarten im Vollbetrieb Produktivitätsgewinne von 25 bis 30 Prozent", hatte Lufthansa-Cargo-Chef Ashwin Bhat im Vorfeld der Inbetriebnahme der "DVZ" in einem Interview gesagt. "Das alte Lufthansa Cargo Center (LCC) läuft inzwischen seit 1982 ununterbrochen, ohne jemals grundlegend modernisiert worden zu sein. Was wir jetzt in Betrieb nehmen, ist nicht für 2026 gebaut, sondern für 2066."
Vor Ort sprach Bhat von "einer der bedeutendsten Investitionen" in der Unternehmensgeschichte und einem klaren Bekenntnis zum Luftfrachtstandort Frankfurt. Intelligente Warenströme, moderne Infrastruktur und automatisierte Prozesse sollen die Abfertigung weiter beschleunigen.
Luftfracht-Drehkreuz Frankfurt
In den kommenden Jahren sollen die Bauabschnitte "Bravo" und "Charlie" folgen. Bestandteil des Projekts sind auch Photovoltaikanlagen auf rund 19.000 Quadratmetern Dachfläche, moderne Gebäudetechnik, Wärmerückgewinnung und begrünte Dächer, um Energieverbrauch und Emissionen zu senken.
Luftfracht ist ein stabiles Wachstumsfeld. Am Lufthansa-Cargo-Drehkreuz Frankfurt rechnet Betreiber Fraport bis 2040 mit mindestens 50 Prozent mehr Cargoumschlag als im bisherigen Spitzenjahr 2021. Lufthansa Cargo fertigt in Frankfurt rund jede zweite Tonne Luftfracht ab.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Lufthansa Cargo | 26.06.2026 06:50








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