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88 Frachtverbindungen zu 40 weltweiten Ziele: Lufthansa Cargo hat ihr Programm für den Winter 2026/2027 fixiert.
"Dabei wurden insbesondere Frachterumläufe in der stark nachgefragten Region Asia-Pacific um eine weitere intra-asiatische sowie transpazifische Verbindungen aufgestockt", teilt Lufthansa Cargo mit. Zukünftig bietet das Unternehmen seinen Kunden hier bis zu 46 wöchentliche Frachterrotationen zu 17 Destinationen an.
Eine Neuerung im Netz ist die Aufnahme von Singapur in den bestehenden Umlauf von Frankfurt nach Taipeh. "Mit dieser neuen intra-asiatischen Route bietet Lufthansa Cargo ihren Kunden neue Netzwerk-Optionen und Maindeck-Kapazität innerhalb Asiens an", so Lufthansa Cargo.
Aus dem Sommerflugplan werde die Aufstockung des transpazifischen Umlaufs von Frankfurt über Ho-Chi-Minh-Stadt und Shanghai nach Los Angeles mit 2/7 fortgesetzt. "Außerdem werden die zusätzlichen Frequenzen nach Taipeh und Chengdu aus Frankfurt mit weiterhin jeweils 3/7 pro Woche fortgeführt", erklärte Lufthansa Cargo.
Neue Station in Mumbai
In Mumbai hat Lufthansa Cargo zu Wochenbeginn den Frachterbetrieb an den neuen Navi Mumbai International Airport verlagert. "Der Hauptgrund für die Verlagerung vom Chhatrapati-Shivaji-Maharaj-Internationalflughafen Mumbai ist eine Modernisierung der Infrastruktur, die eine Erweiterung des Flughafens zur Steigerung von Kapazität und Effizienz ermöglicht", erklärte die Airline.
Die amerikanischen Destinationen bleiben unverändert bei vier südamerikanischen Zielen mit wöchentlich vier Verbindungen sowie elf nordamerikanischen Zielen. "Mit je einem zusätzlichen Dienst werden Dallas auf insgesamt vier wöchentliche Verbindungen, Houston auf drei wöchentliche Verbindungen und New York auf fünf wöchentliche Dienste verstärkt", so Lufthansa Cargo weiter.
KI-Boom treibt Gewinne
Lufthansa Cargo profitiert im Netz vom aktuellen KI-Boom. "Der gestiegene Transportbedarf für Server-Racks ist nahe dran, ein branchenprägender Faktor zu werden", sagte Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr im August 2026 in Frankfurt.
"Wegen der schieren Größe dieser Schränke benötigt man Vollfrachter.
Im Geschäftsfeld Logistik verbuchte Lufthansa stabiles Gewinnwachstum - Lufthansa Cargo konnte ihr Adjusted EBIT im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr von 135 Millionen Euro auf 199 Millionen Euro ausbauen.
Airbus A321F weiter ohne Betreiber
Im Zuge der Einstellung von Cityline hat Lufthansa Cargo im April 2026 vier bis dato vom Partner bereederte Airbus A321F stillgelegt. Laut einem internen Memo aus dieser Zeit wollte Lufthansa Cargo die Flugzeuge "schnellstmöglich" nachbereedern. Davon ist jetzt keine Rede mehr.
Je zwei A321F hat Lufthansa Cargo laut "Flightradar24" im Juli und August 2026 aus Frankfurt nach Sofia und Budapest überführt. Dort harren die Flugzeuge im Dauerparkmodus der Dinge.
Laut Konzernkreisen hatte Lufthansa Cargo im anlaufenden Sommerflugplan 2026 zwar nach einem Ersatzbetreiber für die A321F Ausschau gehalten, richtig rentabel waren die Flüge wohl aber ohnehin nicht. Lufthansa Cargo bedient jetzt auch über den Winter einzelne Europastrecken mit ihrer Stammflotte aus Boeing 777F.
"Dabei werden die kurzfristig angebotenen (777F-)Umläufe von Frankfurt nach Larnaca sowie Istanbul und Stavanger nun fest in den Regelflugplan aufgenommen", teilte Lufthansa Cargo für das Winterprogramm mit.
"Die bisherigen A321F-Destinationen werden demnach weiterhin über Langstrecken-Frachter oder das dichte Passagiernetzwerk der Lufthansa Group bedient, bis ein neuer Betreiber für die vier Kurz- und Mittelstreckenfrachter gefunden ist", heißt es aus Frankfurt.
© aero.de | Abb.: Lufthansa Cargo | 16.10.2026 06:27







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