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Stress mit der Aufsicht, interne Querelen, teures Kerosin - und ein 787-Absturz: Air India hat turbulente zwölf Monate hinter sich. Tata zieht nach Medieninformationen die Reißleine - der Eignerkonzern soll Air India gerade einen einschneidenden Sparkurs verordnet haben.
Im Netz sind Maßnahmen bereits sichtbar. Die Linien von Delhi nach Chicago O'Hare und Newark hat Air India ausgesetzt, auf den Strecken nach San Francisco, Toronto und Vancouver Frequenzen reduziert.
Nach Medieninformationen will Air India mit Airbus und Boeing als weitere Maßnahme spätere Liefertermine vereinbaren.
Air India hatte 2023 und 2024 rund 600 Flugzeuge bei den Hersteller bestellt und Anfang dieses Jahres 30 Boeing 737 MAX nachgeordert - und sich dabei viele Liefertermine vor 2030 gesichert.
Wie die Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter Berufung auf Luftfahrtkreise schreibt, kreisen erste Fluggesellschaften bereits um die potenziell verfügbaren Slots. Konkret nennt "Bloomberg" Etihad Airways und Saudia. Etihad Airways soll es unter anderem auf sechs bis zehn kurzfristig verfügbare Boeing 787 abgesehen haben.
Großer Auftragsbestand bei Airbus
Bei Airbus hat Air India 50 Flugzeuge der A350-Serie und 300 Flugzeuge der A320neo-Serie bestellt, konkret 90 A320neo und 210 A321neo. Den Teilauftrag für die A321neo justierte Air India erst im Januar 2026 nach - 15 der 210 Flugzeuge sollen 2029 und 2030 in der Langstreckenversion A321XLR geliefert werden.
© aero.de | Abb.: Airbus, Etihad Airways | 10.07.2026 06:25







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