Airbus ist nach einem starken ersten Halbjahr auf Kurs zum Jahresziel. Vorstandschef Guillaume Faury hat sich 870 ausgelieferte Verkehrsflugzeuge zum Ziel gesetzt. Im Jahr vor der Corona-Krise hatte Airbus 863 Jets an seine Kunden übergeben.
Im ersten Halbjahr 2026 lieferte der Hersteller nur 351 Maschinen aus. Ein Großteil der Auslieferungen findet bei Airbus typischerweise erst im November und Dezember statt. Der neue Spartenchef Lars Wagner will dieser Ballung entgegenwirken - bis Airbus am Ende des Prozesses jeden Tag vier Flugzeuge ausliefere.
Erst vergangene Woche hat die Konzernspitze Mittelfristziele für das Jahr 2029 veröffentlicht. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) soll bis dahin von zuletzt 7,1 Milliarden auf dann 12 bis 13 Milliarden Euro steigen. Für 2026 peilt Faury weiterhin ein Rekordergebnis von rund 7,5 Milliarden Euro an.
Derweil wittert Spartenchef Wagner größere Chancen für Airbus bei Großraumjets für die Langstrecke. Dort beherrscht der kriselnde Konkurrent Boeing bisher den größeren Teil des Marktes. Es gebe eine große Nachfrage nach diesen Maschinen, sagte Wagner bei der Vorstellung der Mittelfristziele. "Wir müssen in der Lage sein, den Kunden frühere Slots anzubieten."
Zudem prüft Airbus die Entwicklung einer verlängerten Version der A350 - noch länger als die derzeit größte Variante A350-1000. "Es gibt aber noch keine Entscheidung über den Stretch", stellte Finanzchef Thomas Toepfer klar.
Analysten erwarten starke Airbus-Zahlen
Branchenexperten sehen den Hersteller für 2026 auf Kurs. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Analysten rechnen im Schnitt mit 871 ausgelieferten Jets. Der bereinigte operative Gewinn dürfte mit 7,6 Milliarden Euro ebenfalls leicht über dem Ziel des Vorstands liegen.
Für das zweite Quartal erwarten von Airbus selbst befragte Analysten einen Umsatz von 20,25 Milliarden Euro, fast ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor. Der bereinigte operative Gewinn dürfte von 1,6 auf 2,2 Milliarden Euro gestiegen sein. Unter dem Strich erwarten die Experten einen Überschuss von 1,6 Milliarden Euro, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Airbus | 29.07.2026 06:21







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1. Das Gewicht und damit der Kraftstoffverbrauch. Man geht von knapp 7.000kg/h im Vergleich zu 5.900kg/h beim 35K aus.
2. Die geringe Reichweite
3. Die Produktionsrate. Die aktuellen Bestellungen gehen schon bis 2033.
Wenn RR und Airbus den Kraftstoffverbrauch ungefähr auf den Wert des 35K senken können, wird der A350-2000 ab 2032 den Markt der 779 Übernehmen.
An sich wäre das für Boeing kein Beinbruch, weil man die 777X schon für die 777-10 vorbereitet hat, die dann den Ersatzmarkt des A380 und der 748 abdecken kann.