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IAG deckt inzwischen 3,3 Prozent ihres gruppenweiten Kerosinbedarfs über SAF. Das geht aus einer Datenlese der Nachrichtenagentur "Bloomberg" hervor. Damit findet beim British-Airways-Konzern mehr nachhaltiger Flugtreibstoff seinen Weg in die Tanks als bei allen US-Fluggesellschaften zusammen.
Air France-KLM und Lufthansa bringen es laut der Auswertung inzwischen auf SAF-Anteile von 2,9 beziehungsweise 1,5 Prozent.
Zum Vergleich: Alaska Airlines vertankt laut "Bloomberg" unter den größeren US-Fluggesellschaften mit 1,0 Prozent noch am meisten SAF. American Airlines, Delta Air Lines und United erreichen SAF-Anteile zwischen 0,3 und 0,7 Prozent. Emirates, die größte Langstreckenairline der Welt, tröpfelt ihrem Kerosin ebenfalls nur 0,3 Prozent SAF unter.
Seit Januar 2025 gilt in der EU eine verbindliche SAF-Quote, die bis 2050 stufenweise von 2,0 Prozent auf 70,0 Prozent ansteigt. Eine Unterquote für synthetische PtL-Flugkraftstoffe, sogenanntes "e-SAF" soll ab 2030 greifen - und dann von 1,2 Prozent auf 35 Prozent im Jahr 2050 anziehen. In den USA und VAE gelten solche Vorgaben nicht.
IATA: e-SAF-Vorgaben "losgelöst von der Realität"
SAF ist weiter nur in begrenzten Mengen verfügbar - und ziemlich kostspielig. "Die Preise sind weiterhin nicht wettbewerbsfähig", heißt es von Lufthansa. "PtL-Kraftstoffe sind bisher nur in Labormengen verfügbar und bis zu zehnmal teurer als herkömmliches Kerosin."
Der Branchenverband IATA taxiert die SAF-Weltproduktion für 2026 auf 2,4 Millionen Tonnen, die bei 4,3 Milliarden US-Dollar Kosten gerade einmal 0,8 Prozent des weltweiten Kerosinbedarfs decken. Wie Lufthansa sieht die IATA für die europäischen e-SAF-Ziele schwarz.
"Die EU und das Vereinigte Königreich haben bis 2030 eine verpflichtende Produktion von rund 0,6 Millionen Tonnen e-SAF vorgesehen", teilte die IATA im Juni 2026 mit. "Die derzeit weltweit in Betrieb und im Bau befindliche Produktionskapazität beläuft sich auf lediglich rund 0,02 Millionen Tonnen und nur eine einzige Produktionsanlage läuft schon."
Der Verband zieht ein vernichtendes Fazit: "Die e-SAF-Ziele des Vereinigten Königreichs und der EU für 2030 sind nicht nur völlig unrealistisch - sie sind schlichtweg losgelöst von der Realität", erklärte die IATA.
© aero.de | Abb.: Airbus | 23.08.2026 06:41







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Meine schreib ich immer erst in der Notizapp aber vielleicht wäre es ja auch mal Zeit für ein neues.
[Onlinekommentare am PC zu schreiben wirkt übrigens ziemlich hobbylos aber jedem das seine]