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Der Freistaat sei bereit, seine Verantwortung bei der Gefahrenabwehr wahrzunehmen, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Gleichzeitig brauche man bundesweit einheitliche Standards, moderne technische Fähigkeiten und eine stärkere Unterstützung
"Der Drohnenvorfall auf dem Leipziger Flughafen stellt uns alle vor neue, reale Bedrohungsszenarien - auch die sächsische Wirtschaft. Wenn wir über den Schutz von Halbleiterfabriken, Chemieanlagen oder Energieinfrastruktur sprechen, reden wir längst nicht mehr über ein lokales Problem", betonte Panter. Ein Angriff auf eine solche Anlage könne Auswirkungen weit über Sachsen hinaus haben. "Deshalb braucht es eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur von Bund und Ländern."
Auch Unternehmen müssen Vorsorge treffen
Panter zufolge kann der Staat nicht jede Anlage rund um die Uhr vollständig schützen. "Betreiber kritischer und besonders schützenswerter Anlagen müssen auch Vorsorge treffen, Risiken analysieren und in geeignete Schutzmaßnahmen investieren. Wichtig ist dabei, dass staatliche Gefahrenabwehr und betrieblicher Objektschutz auch über Ländergrenzen hinweg ineinandergreifen. Deshalb ist hier auch der Bund in der Pflicht", sagte der Minister.
Gefahr früh erkennen und im Ernstfall schnell handeln
"Unser Ziel muss sein, Gefahren früh zu erkennen, Zuständigkeiten klar zu regeln und im Ernstfall schnell handeln zu können. Dafür brauchen wir kein Gegeneinander von Bund, Ländern und Unternehmen, sondern klare Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit", sagte Panter abschließend. Damit das funktioniere, benötige man einheitliche Standards bei Software und Technik, auch bei privaten Betreibern.
© dpa-AFX, aero.de | 19.08.2026 12:51







Kommentare (1) Zur Startseite
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Können sich ja kaum eine Patriot und ein Skyranger vors Chemikalienlager stellen. Selbst Störsender dürften schon rechtlich schwer möglich sein.