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Er werde mit seinen Amtskollegen der Ostsee-Anrainerstaaten darüber sprechen, sagte er vor Beginn einer Konferenz in Flensburg. "Ziel ist es, dass wir eine schnelle Reaktions-Taskforce einrichten, die es uns ermöglicht, gerade im Bereich der Ostsee einen schnellen Austausch zu haben."
Die Ostsee sei gemeinsamer Bedrohungsraum. "Wir wollen aus diesem gemeinsamen Bedrohungsraum einen gemeinsamen Sicherheitsraum machen", so Dobrindt. "Hybride Szenarien nehmen zu und verschärfen sich und sind allgegenwärtig."
Die Bedrohungen seien in der Luft und im Wasser. Es gehe aber auch um den Cyberraum und die kritische Infrastruktur. "Wir werden gemeinsame Antworten darauf formulieren, wie wir mit einer steigenden Bedrohungssituation umgehen wollen."
Er rechne mit einem weiteren Anstieg hybrider Attacken in Häufigkeit und Qualität. Mit Blick auf den Drohnenvorfall auf dem Flughafen Leipzig sagte der Innenminister, Reaktionen und Maßnahmen auch auf Attacken der Vergangenheit bräuchten Unterstützung der Partnerländer. Wichtig sei, den Austausch von Fähigkeiten zu ermöglichen.
Auch der weitere Umgang mit der russische Schattenflotte werde eine Rolle während der Konferenz spielen, sagte Dobrindt. An der Konferenz in der Marineschule Flensburg nehmen Vertreter der Innenministerien der Ostsee-Anrainerstaaten und Irlands teil.
© dpa | 28.08.2026 15:09







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