Sprengdrohne in Leipzig/Halle
10:13 Uhr

Russischer Geheimdienst soll hinter Anschlagsversuch stecken

Drohnentest im Käfig
Drohne, © DLR

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BERLIN - Die Bundesregierung macht Russland für den Anschlagsversuch auf den Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich. Hinter der Sprengdrohne soll ein russischer Geheimdienst stecken. Das meldet die "Bild-Zeitung" unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Im Tagesverlauf ist eine Pressekonferenz von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) geplant, auf der die Erkenntnisse mitgeteilt werden sollen.

Die Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle war am Abend des 4. Augusts im Sicherheitsbereich zwischen ukrainischen Frachtmaschinen schwebend von einem Flughafenmitarbeiter entdeckt und zu Boden getreten worden.

Die ermittelnde Bundesanwaltschaft sprach von einem "schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland".

Nach Medieninformationen wurde von Sicherheitskräften am 14. August 2026 noch eine weitere Drohne auf einem Feld in Flughafennähe sichergestellt - sie trug 50 Gramm des Sprengstoffs "Hexogen" bei sich.
© aero.de, dpa | Abb.: DVIDS | 01.09.2026 10:13


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