Neue Linie
Gestern, 15:27 Uhr
La Compagnie fliegt von Düsseldorf nach Newark
DÜSSELDORF - Der Flughafen Düsseldorf erhält 2027 wieder eine direkte Linie in die USA - La Compagnie legt im Frühjahr 2027 einen Flug nach Newark auf. Die Airline steigt mit Düsseldorf zum ersten Mal in den deutschen Flugmarkt ein - und wird auf der Strecke ihr neuestes Flugzeug einsetzen.
Die französische Fluggesellschaft La Compagnie startet ab 21. April 2027 fünf Mal pro Woche von Düsseldorf nach Newark.
Geplant sind Mittagsflüge, die Düsseldorf um 12:00 Uhr verlassen und das Ziel im Großraum New York um 14:35 Uhr Ortszeit erreichen. Der Rückflug soll um 21:00 Uhr starten, teilte das Unternehmen am Montag mit.
La Compagnie betreibt aktuell zwei Airbus A321LR mit reinen Business-Class-Kabinen und je 76 Sitzen - ein drittes Flugzeug kommt 2027 und ist für Düsseldorf reserviert.
"Auf der Strecke setzt La Compagnie einen neuen Airbus A321LR aus der Airbus-Fertigung in Hamburg-Finkenwerder ein, dessen Auslieferung an die Airline für März 2027 vorgesehen ist", teilte der Flughafen mit. Ein Roundtrip Düsseldorf-Newark-Düsseldorf für Ende April 2027 ist aktuell ab rund 3.200 Euro buchbar.
"Düsseldorf ist der nächste logische Schritt in der Entwicklung von La Compagnie", sagte Airlinechef Christian Vernet. "Nordrhein-Westfalen gehört zu den dynamischsten Wirtschaftsregionen Europas, mit starken internationalen Unternehmen und gewachsenen Verbindungen zu den Vereinigten Staaten. Damit passt die Region sehr gut zu unserem einzigartigen All-Business-Class-Modell."
"Starkes Signal für unseren Airport"Der Flughafen Düsseldorf zählte zu Air-Berlin-Zeiten viele USA-Ziele. Seit mittlerweile drei Jahren gibt es keine einzige Direktverbindung aus Düsseldorf in die USA mehr: Delta Air Lines hatte im Flugsommer 2023 die in der Covid-19-Phase ausgesetzte Linie nach Atlanta zwar wieder aufkommen, die Flüge bereits im folgenden Winter aber wieder eingestellt.
Entprechend groß ist jetzt die Freude am Flughafen über die neue Strecke. "New York ist zurück als Langstreckenziel aus Düsseldorf", sagte Airportchef Lars Redeligx. "Das ist eine gute Nachricht für die ganze Region und ein starkes Signal für unseren Airport."
© aero.de | Abb.: Flughafen Düsseldorf | 07.09.2026 14:36
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Beitrag vom 08.09.2026 - 11:03 Uhr
Würde NRW seine Tagebaue nicht fluten und in die Pampa einen State-of-the-Art 24/7 Airport bauen, sähe das Blatt bspw. ganz anders aus.
So einfach ist das glaube ich dann auch wieder nicht, also einen 24/7 - Airport irgendwo hinbauen und darauf warten, dass die Airlines Schlange stehen. Abgesehen davon, dass es in NRW mit CGN bereits einen größeren 24/7-Flughafen gibt, der im Frachtgeschäft ja auch schon recht stark ist. Die Terminals in CGN sind vielleicht nicht so richtig hip, aber mit Sicherheit kein Grund für Airlines, den Flughafen zu meiden. Und trotzdem gibt es da keine (abgesehen von der Dubai-"Langstrecke" von EW) kein Interesse von Interkont-Airlines, im Passagierbereich dorthin zu fliegen.
Beitrag vom 08.09.2026 - 09:09 Uhr
Kann jemand mit Branchenkenntnissen erklären, warum DUS so dermaßen eingebrochen ist. Gerade weil AB und LH dort nicht mehr aktiv sind, hätte ich erwartet, dass der Airport für ausländische Airlines interessanter wird. Vor Corona waren japanische, chinesische und amerikanische Airlines präsent. Davon ist nichts mehr übrig. Und selbst, wenn die letzten Jahre wirtschaftlich nicht ideal liefen, ist es ja nicht so, dass in diesem Zeitraum im Einzugsgebiet eine komplette Deindustrialisierung stattgefunden hätte.
Wenn man sich die Zahlen von DUS anschaut, dann sind die größten Abgänge die LHG mit LH und EW, Ryanair und die großen Airlines LS unter "Andere" sowie BA, Easy und AF/KL. Zuwächse gab es hauptsächlich Richtung Türkei auf der KS.
Bei LH ist es ein verstärkter Fokus auf FRA/MUC, EW hat eine komplette Neuausrichtung hinter sich, ohne LS, BA und AF/KL reduzieren in D (siehe DRS/LEJ/STR), Ryanair geht weg wg Gebührensituation, Easy optimiert das Streckennetz. Für alle gilt gleichermaßen, wenn man 100 Flieger hat, dann setzt man die auf den 100 renditestärksten Strecken ein. Da ist DUS, wie D insgesamt, wohl bei einigen aus den Top100 rausgefallen. Die Margen werden enger. D Flughäfen mit einer flexibleren Kostenstruktur dagegen schaffen es Volumen zu generieren, siehe NUE.
Beitrag vom 07.09.2026 - 20:41 Uhr
Die meisten Airlines bieten Rail&Fly an, das kostet wenig.
Weiterhin haben die Airlines ein Zubringernetz von der LH auf das sie zugreifen können. Der Flughafen DUS ist alt und das Landebahnsystem hat wenig Entwickungsspielraum (somit der Airport auch nicht). Weiterhin zerren nicht nur Frankfurt, sondern auch teilweise Amsterdam/Brüssel a den Langstreckenpassagieren und auf Kurz- Mittelstrecke gibt es in Köln/Weeze/Dortmund/Paderborn und auch Osnabrück gute Alternative .
Der große Punkt, wie bei Köln dürfte aber die Nähe nach Frankfurt sein.
Würde NRW seine Tagebaue nicht fluten und in die Pampa einen State-of-the-Art 24/7 Airport bauen, sähe das Blatt bspw. ganz anders aus.
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Würde NRW seine Tagebaue nicht fluten und in die Pampa einen State-of-the-Art 24/7 Airport bauen, sähe das Blatt bspw. ganz anders aus.
So einfach ist das glaube ich dann auch wieder nicht, also einen 24/7 - Airport irgendwo hinbauen und darauf warten, dass die Airlines Schlange stehen. Abgesehen davon, dass es in NRW mit CGN bereits einen größeren 24/7-Flughafen gibt, der im Frachtgeschäft ja auch schon recht stark ist. Die Terminals in CGN sind vielleicht nicht so richtig hip, aber mit Sicherheit kein Grund für Airlines, den Flughafen zu meiden. Und trotzdem gibt es da keine (abgesehen von der Dubai-"Langstrecke" von EW) kein Interesse von Interkont-Airlines, im Passagierbereich dorthin zu fliegen.
Wenn man sich die Zahlen von DUS anschaut, dann sind die größten Abgänge die LHG mit LH und EW, Ryanair und die großen Airlines LS unter "Andere" sowie BA, Easy und AF/KL. Zuwächse gab es hauptsächlich Richtung Türkei auf der KS.
Bei LH ist es ein verstärkter Fokus auf FRA/MUC, EW hat eine komplette Neuausrichtung hinter sich, ohne LS, BA und AF/KL reduzieren in D (siehe DRS/LEJ/STR), Ryanair geht weg wg Gebührensituation, Easy optimiert das Streckennetz. Für alle gilt gleichermaßen, wenn man 100 Flieger hat, dann setzt man die auf den 100 renditestärksten Strecken ein. Da ist DUS, wie D insgesamt, wohl bei einigen aus den Top100 rausgefallen. Die Margen werden enger. D Flughäfen mit einer flexibleren Kostenstruktur dagegen schaffen es Volumen zu generieren, siehe NUE.
Weiterhin haben die Airlines ein Zubringernetz von der LH auf das sie zugreifen können. Der Flughafen DUS ist alt und das Landebahnsystem hat wenig Entwickungsspielraum (somit der Airport auch nicht). Weiterhin zerren nicht nur Frankfurt, sondern auch teilweise Amsterdam/Brüssel a den Langstreckenpassagieren und auf Kurz- Mittelstrecke gibt es in Köln/Weeze/Dortmund/Paderborn und auch Osnabrück gute Alternative .
Der große Punkt, wie bei Köln dürfte aber die Nähe nach Frankfurt sein.
Würde NRW seine Tagebaue nicht fluten und in die Pampa einen State-of-the-Art 24/7 Airport bauen, sähe das Blatt bspw. ganz anders aus.