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Verdi und die Lufthansa City Airlines haben sich auf einen Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge für das Cockpit- und Kabinenpersonal geeinigt. "Erstmalig in der Lufthansa Group wird damit eine innovative, auf die Beschäftigten und ihre individuellen Interessen zugeschnittene Wahloption etabliert", teilte Verdi mit.
Konkret sieht die Einigung vor, dass Lufthansa City Airlines "für alle Cockpit- und Kabinen-Beschäftigten" eine arbeitgeberseitig finanzierte, betriebliche Altersvorsorge über eine Unterstützungskasse anbietet. Die Fluggesellschaft zahlt dafür zusätzlich zum regulären Gehalt monatlich fünf Prozent des individuellen Einkommens in die Kasse ein.
Dem fliegenden Personal wird aber eine Wahlmöglichkeit eingeräumt, entweder an der betrieblichen Altersvorsorge teilzunehmen - oder alternativ das eigene Bruttoeinkommen inklusive Sozialversicherungsbeiträge per monatlicher Zulage um fünf Prozent zu erhöhen.
Verdi verhandelt nach eigenen Angaben aktuell auch bei der Discover Airlines über eine betriebliche Altersvorsorge für das Personal in Kabine und Cockpit. Ein erstes Angebot der Arbeitgeberseite lehnte die Gewerkschaft allerdings als unzureichend ab.
"Die Arbeitgebervorstellungen für eine betriebliche Altersvorsorge bei Discover Airlines weichen vom Volumen, aber auch von der Systematik her weit von anderen Systemen innerhalb des Konzerns ab", sagte Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 22.10.2026 11:34







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