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Mehrere "Eurofighter"-Kampfjets der Luftwaffe kommen am Montag für eine knapp einwöchige Übung zum zivilen Airport Weeze am Niederrhein.
Bei der sogenannten Verlegeübung sollen Kampfflugzeugbesatzungen trainieren, auch von zivilen Flughäfen aus zu operieren, sagte der zuständige Luftwaffensprecher Alexander Feja. Der zivile Flugbetrieb laufe in dieser Zeit weiter, er rechne nicht mit Behinderungen für Ferienflieger.
Die "Eurofighter" kommen vom Fliegerhorst in Nörvenich im Kreis Düren. Die Piloten absolvierten während der Übung in Weeze ihr ganz normales Übungsflugprogramm, sagte Feja. Es sei mit zusätzlichen Flügen zu rechnen. Dabei werde versucht, eine Lärmbelästigung der Bevölkerung nach Möglichkeit zu vermeiden: "Wir starten da nicht mit Nachbrenner", sagte der Sprecher. Zusammenarbeit im Tower und beim Tanken
Verlegeübungen hat es nach Fejas Worten bereits an mehreren zivilen Flughäfen ohne Komplikationen gegeben - etwa in Hamburg, Bremen, Münster-Osnabrück und Nürnberg. Geübt werde dabei etwa die Zusammenarbeit zwischen Luftwaffen- und Zivilbeschäftigten auf dem Tower oder in der Technik - etwa beim Betanken.
Der Flughafen Weeze nahe der Grenze zu den Niederlanden wurde bis 1999 von der britischen Luftwaffe genutzt. Er ist heute ein ziviler Verkehrsflughafen mit rund 2,25 Millionen Fluggästen (2025). Ein Teil des früheren Flughafengeländes wird außerdem für Großveranstaltungen genutzt. Am bekanntesten ist das Elektrofestival Parookaville mit über 200.000 Besuchern im Juli.
© dpa | 01.11.2026 08:34







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