Sommer 2013
Älter als 7 Tage

Norwegian (DY) startet nach New York und Bangkok

Foto
Grafik Norwegian 787, © Norwegian

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OSLO - Der LCC erhält im April die erste von acht bestellten Boeing 787 und startet am 31.Mai 2013 erste Lowfare-Langstreckendienste von Oslo und Stockholm nach New York JFK sowie von Oslo nach Bangkok.

Nummer 2 und 3 folgen im Mai. Ab 24.Juni fliegt DY Bangkok auch ab Stockholm an.

Laut Online-Service "Airline Route" wird die JFK-Strecke ab Oslo und Stockholm zunächst jeweils zweimal pro Woche bedient, sowie Bangkok BKK ab Oslo dreimal.

Ab 25.Juni werden alle vier Strecken jeweils dreimal pro Woche geflogen.

Nach wenig erfolgreichen Versuchen von Billigflügen über den Atlantik durch Pionierairlines wie Laker in den späten Siebzigern, ist Norwegian die erste europäische Lowcost-Airline, die sich auf die Langstrecke wagt. Ähnliche Pläne von Ryanair liegen noch auf Eis. Erste Lowcostdienste von Air Asia X von Kuala Lumpur (Malysia) nach London und Paris wurden wegen hoher Kosten und schwacher Nachfrage wieder eingestellt.
© aero.at | 10.11.2012 15:19

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Beitrag vom 11.11.2012 - 17:12 Uhr
Norwegian kann dieses Experiment völlig entspannt angehen:
Vor 2 Tagen sind deren Server nach Buchungsöffnung der Longhaul-Strecken zusammengebrochen. Natürlich bleibt abzuwarten, was nach dem Zauber des Anfangs langfristig übrigbleibt. Aber bei der Langstrecke ex Oslo und Stockholm ist durchaus Potential, weil SAS (bzw StarAlliance) immer noch monopolartige Marktstellung geniesst.

Ausserdem: Sollten sich diese Interkontinentalflüge doch nicht rechnen, finden die Dreamliner problemlos im bestehenden Routennetz Verwendung, denn z.zt. setzt Norwegian ihre 787-800 auf einigen Strecken von Nordnorwegen bzw Finnland zu den Kanaren oder nach Dubai als "fliegende Tanker" ein. Auf diesen 7-Stunden-legs können die Maschinen nur mit max 160pax besetzt werden. Die Tanks randvoll, die Kabine zwangsweise nicht - in diese Lücke passt der Dreamliner ebenso!
Beitrag vom 11.11.2012 - 13:02 Uhr
@gyps_ruepelli: Ryanair und Norwegian verfolgen zwei völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle, nicht über sondern eher nebeneinander. Anders gesagt, die tun sich gegenseitig nichts, auch nicht ex Skandinavien. Genauso unterschiedlich sind auch deren Langstreckenpläne. Während Ryanair langfristig sein Modell auf Transatlantikflüge ausweiten will, mit flächendeckenden, niederfrequenten Verbindungen auf beiden Seiten (mit jeweils bis zu 20 Zielen !!!), plant DY einen Lowfare-Wettbewerb vor allem auf erschlossenen Primärmärkten. So werden die DY 787 über eine Businessclass(2+2+2) verfügen, sowie in der Economy über ein Full-Scale IFE-System. Der Unterschied zum Wettbewerb besteht in erster Linie darin, dass der Service an Bord a la Carte erfolgt, also zusätzlich kostet. Vermutlich auch das IFE.
Beitrag vom 11.11.2012 - 09:35 Uhr
Also man darf nicht vergessen, dass die Norweger (in stärkerem Maße als die Schweden) eine sehr zahlungskräftige Klientel sind. Wahrscheinlich muss man also mit den Preisen gar nicht so weit runtergehen, wie man das vielleicht von kontinentaleuropäischen Billigfliegern gewohnt ist. Ich habe meine Flüge nach Norwegen immer mit SAS abgewickelt aber ich nehme Norwegian eigentlich immer als Billigflieger wahr, der sich ein Stückchen über Ryanair & Co ansiedeln lässt.


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