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Boeing kommt mit 737 MAX voran

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CIT Group Inc. Boeing 737 MAX 8, © The Boeing Company

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SEATTLE - Die nächste Generation des Boeing Single-Aisle-Typs, die 737 MAX, kann in Entwicklung und Produktion gehen. Das endgültige Design der MAX stehe fest, teilte Boeing am Dienstag in Seattle mit. In zwei Jahren soll die erste 737 MAX 8 gebaut und 2016 in Flugtests erprobt werden. Die erste Auslieferung der MAX 8 - an Southwest Airlines - hat Boeing unlängst auf das dritte Quartal 2017 vorgezogen. Das Flugzeug ist Boeings Gegenstück zur A320neo von Airbus.

"Die Konfiguration (der MAX, Red.) beinhaltet neue CFM LEAP-1B Triebwerke, eine umgestaltete hintere Rumpfspitze und neue Winglets", schreibt Boeing Marketingchef Randy Tinseth in seinem Blog. Nach der "firm configuration" können die am Flugzeug beteiligten Zulieferer mit der Komponentenfertigung beginnen.

Boeing wird auch die nächste Generation seines Brot-und-Butter-Programms im Washingtoner Werk Renton endmontieren. Der Hersteller plant für den Modellwechsel von der 737NG auf die 737 MAX eine Übergangszeit von rund zwei Jahren ein. Die aktuelle 737NG dürfte also noch bis 2019 gebaut werden.

Boeing liegen für die 737 MAX inzwischen 1.495 Aufträge vor, knapp 1.000 weniger als Airbus für die A320neo schon einsammeln konnte. Die Europäer verkaufen das Flugzeug allerdings bereits seit Dezember 2010 und haben damit gut neun Monate Vorsprung vor Boeing.

Airbus will die erste A320neo im Oktober 2015 ausliefern. "Beim EIS der 737 MAX 2017 werden schon 200 A320neo fliegen", stichelte Airbus Verkaufschef John Leahy während der Pariser Luftfahrtmesse im Juni in Richtung des amerikanischen Konkurrenten.

Im Jahr nach der 737 MAX 8 schiebt Boeing die erste 737 MAX 9 nach. Das kleinste Modell der Serie - die 737 MAX 7 - wird erst 2019 verfügbar sein.
© aero.de | Abb.: The Boeing Company | 24.07.2013 09:15

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Beitrag vom 25.07.2013 - 18:34 Uhr
Ich möchte mich hiermit öffentlich bei @avia entschuldigen ;-)
Ja, @Runway hat recht, ich hätte 2x lesen müssen.

@aviaeng ich bitte Sie um Entschuldigung! :-)

Was das Thema Mischverhältnis Boing/Airbus bei den Airliner angeht, sehe ich es trotzdem etwas differenziert. Natürlich legen sich günstig gehaltene Airliner wie z.b. Easyjet oder Ryanair nur auf ein Muster fest. Natürlich ist klar, das die Kosten für die Maintenance und die Infrastruktur günstiger sind.
Bei den großen ist bisher dieses Denken aber eher noch selten. Hier sind die Flotten aus meiner Sicht noch sehr gemischt. Natürlich liegt das auch daran, um sich bei dem einem oder dem anderen Hersteller den gewissen Rabatt zu gewährleisten. Das der amerikanische Raum sich zunehmend für Airbus Produkte öffnet, kann nur daran liegen, dass man die Qualitäten erkannt hat.
Beitrag vom 25.07.2013 - 15:39 Uhr
@hmd
Für Boeing gilt auch das selbe....
 http://taz.de/Neue-Wikileaks-Veroeffentlichungen/!63650/
Beitrag vom 25.07.2013 - 14:08 Uhr
Die frühere SWISSAIR hat z.B. gross bei Airbus eingekauft, als es um die Verhandlungen um zukünftige Landerechte in der EU ging ... kann Zufall sein, muss aber nicht. Man muss einfach sehen, dass der gesamte Luftverkehr in der EU noch nicht lang dereguliert ist. Viele Fluglinien waren im Vergleich zu den USA staatlich oder halbstaatlich organisiert und was dort gekauft werden sollte / musste als Airbus am Markt war, war ja klar. Die Politik hat in Europa nach wie vor einen grossen Einfluss, viel grösser als in den USA.
Dass heute der Markt in Europa auch weitestgehend dereguliert ist, ist richtig. Aber für die Verbreitung von Airbus-Produkten war das damalige Umfeld natürlich ein Segen. Dass z.B. eine Air France nur B777 fliegt, ist ausschliesslich dem Umstand geschuldet, dass Airbus in der Sparte einfach ein grottenschlechtes Produkt angeboten hat ... und so ist es bei vielen Airbus-Kunden. Das Produkt muss schon deutlich schlechter sein, dass man den Hersteller innerhalb der Flotte wechselt ... ich denke so kaufen die meisten Airlines, gilt für beide Hersteller und deren Kunden, so gesehen vertrete ich Runways Meinung.



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