Grünes Licht aus den USA
Älter als 7 Tage

Airbus darf 118 Flugzeuge in den Iran exportieren

Iran Air Airbus A300-600
Iran Air Airbus A300-600, © Ingo Lang

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TOULOUSE - Die USA haben Airbus die letzte ausstehende Genehmigung für einen Milliardendeal mit dem Iran gegeben. Die US-Exportkontrollbehörde OFAC habe eine zweite Lizenz erteilt, sagte ein Airbus-Sprecher am Mittwoch. Eine erste Exportgenehmigung für 17 Flugzeuge war bereits im September eingegangen.

Damit liegt nun das grüne Licht für die gesamte Bestellung über 118 Passagierjets vor. Nun könnten die Verhandlungen mit Iran Air fortgesetzt werden, um den Vertrag abzuschließen, hieß es von Airbus.

Airbus und der Iran hatten den Deal Anfang des Jahres grundsätzlich vereinbart. Der Iran will seine überalterte Flotte modernisieren und sowohl bei Airbus als auch beim US-Konkurrenten Boeing einkaufen. Das haben das Atomabkommen des Iran mit dem Westen und die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen möglich gemacht.

Die Kontrollbehörde des US-Finanzministeriums musste zustimmen, weil mindestens zehn Prozent der Technik aus den USA kommen.

Zu den von Iran Air bestellten Flugzeugen gehören laut Airbus auch zwölf A380 und 16 A350-1000. Außerdem umfasse der Auftrag 21 Flugzeuge der A320ceo-Familie, 24 der A320neo-Familie, 27 A330ceo und 18 A330neo (A330-900). Boeing will Iran Air 108 Flugzeuge, ATR mindestens 20 72-600 liefern.
© aero.de, dpa-AFX | Abb.: Airbus | 23.11.2016 10:49

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Beitrag vom 23.11.2016 - 16:43 Uhr
Genauso übt Deutschland/Europa Druck auf US Firmen, die hier Geschäfte machen ( Google, Apple, ... ), aus, um ihre Interessen durchzusetzen.
Muss man nicht mögen, ist international aber üblich.

Kein Grund über "Fremdherrschaft" zu phantasieren.

zwischen Anprangern, indirekten Druckausüben und schlichtweg Verbieten/Gestatten ist dann aber doch ein kleiner Unterschied.
Beitrag vom 23.11.2016 - 12:44 Uhr
soso, die US-Exportkontrollbehörde OFAC (!!!) bestimmt, mit wem der Iran zivile Geschäfte machen darf, zB mit einem europäischen Flugzeughersteller.

Danke US and A

Das geschieht einem so, wenn man als Kontinent oder Land nicht souverän ist. Ja, ja, die sogenannte Fremdherrschaft oder bilde ich mir die ganze Choose nur ein.


Letzteres.

Die Firmen, die auch in den USA Geschäfte machen, sind in dem Sinne schlicht nicht souverän.

Die Kontrollbehörde des US-Finanzministeriums musste zustimmen, weil mindestens zehn Prozent der Technik aus den USA kommen.

Firmen, die US-Technik international auf den Markt bringen schon gar nicht...

Genauso übt Deutschland/Europa Druck auf US Firmen, die hier Geschäfte machen ( Google, Apple, ... ), aus, um ihre Interessen durchzusetzen.
Muss man nicht mögen, ist international aber üblich.

Kein Grund über "Fremdherrschaft" zu phantasieren.

Dieser Beitrag wurde am 23.11.2016 12:48 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.11.2016 - 12:37 Uhr
Um sowas in Zukunft zu vermeiden sollte man nur Zulieferer aus der EU bzw solche nutzen die EU Recht unterliegen!
Wenn die USA mitverdienen wollen, müssen sie diese Beschränkungen fallen lassen!
Für Airbus gut kann man doch die A330 Fertigung besser auslasten ...die 27 ceo können schnell geliefert werden.
Hoffe die A380 Aufträge beiben drin da braucht man dringend einen neuen Kunden um die Zeit bis zur Neo besser überbrücken zu können.

Dieser Beitrag wurde am 23.11.2016 12:42 Uhr bearbeitet.


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