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Southwest Airlines verlegt Auslieferungen der 737 MAX 7

Southwest Airlines Boeing 737 MAX 8
Southwest Airlines Boeing 737 MAX 8, © Southwest Airlines

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SEATTLE - Immer auf die Kleinen: Southwest Airlines verlegt Auslieferungen von 23 Boeing 737 MAX 7 auf 2023 und 2024. Hat der Erstkunde gerade die Mini-Boeing gekillt?

Der Auftrag für 30 737 MAX 7 von Southwest Airlines gab 2013 den Startschuss für eine Neuauflage des Einstiegsmodells. Die Lieferungen sollten 2019 beginnen, doch inzwischen passt die größere 737 MAX 8 besser in das System des flottenstärksten Billigfluganbieters der Welt.

Während die Texaner ihre 737 MAX 7 in die Warteschleife schicken, lösen sie Optionen für 40 737 MAX 8 ein, die 2019 und 2020 zur Flotte stoßen werden. Damit steigt der Programmauftrag von Southwest auf 240 737 MAX, hinter den als 737 MAX 7 deklarierten Flugzeugen steht jedoch ein Fragezeichen.

"Wenn Dein wichtigster Kunde - der, für den Du das Flugzeug wahrscheinlich überhaupt baust - es nicht mehr will, ist das kein guter Tag", ordnet Branchenkenner George Ferguson den Schritt ein. Die Verlegung der Auslieferungen verschaffe Southwest Airlines "Zeit für eine Entscheidung über die 737 MAX 7".

Erfolglose Einstiegsgrößen

Die Einstiegsmodelle 737 MAX 7 und Airbus A319neo fristen ein Schattendasein in den Erfolgsprogrammen der Hersteller. Southwest Airlines bestellte 30, Westjet 25 und Jetlines - ein junger Günstigflieger mit Sitz in Vanouver - fünf 737 MAX 7.

Boeing erhöhte 2016 die Kapazität der 737 MAX 7 von 126 auf 138 Sitze, um das Modell von der Bombardier CSeries abzugrenzen. Neue Aufträge brachte das nicht. Airbus will die CSeries dieses Jahr mehrheitlich übernehmen und den Markt für 100-Sitzer aufmischen.

Die A319neo werde in der Vermarktung hinter der CSeries zurücktreten, sagte Airbus-Chef Tom Enders im Oktober. "Das sagt einiges darüber aus, welches Konkurrenzverhältnis zwischen der A319 und der CSeries besteht."
© aero.de, Bloomberg News | 03.01.2018 10:19

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Beitrag vom 04.01.2018 - 10:01 Uhr
Sieht aus, als gäbe es neuen Aufwind für die C-Series.
Und so, wie Boeing da wütet, gönne ich ihnen das auch von Herzen. Ausserdem sieht es so aus, als wenn die Brasilianer nicht mitmachen bei der Embräer Übernahme.

Wenn Airbus sich jetzt mit dem Führungswechsel nicht selber ins Knie schießt, sieht die Zukunft rosig aus für sie.


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