Airlines
Älter als 7 Tage

Emirates reichen vorerst vier Flughäfen in Deutschland

Emirates
Erster Emirates A380-Linienflug nach FRA rollt ans Gate E3, © aero.de

Verwandte Themen

FRANKFURT - Seit Montag setzt Emirates auf der Nachmittagsrotation von Frankfurt nach Dubai einen Airbus A380 ein. Der große Airbus ermöglicht es Emirates, auch in Deutschland weiter zu expandieren. Zusätzliche deutsche Abflughäfen sind für die Airline mittlerweile kein allzu dringendes Thema mehr.

Das Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten aus dem Jahr 1975 erlaubt es Emirates, maximal vier Airports in Deutschland anzufliegen. Mit Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg hat Emirates dieses Kontingent voll ausgeschöpft.

Emirates  Vorstand Thierry Antinori macht kein Geheimnis daraus, dass er gerne auch direkt nach Stuttgart und Berlin fliegen würde. "Wir öffnen in dieser Woche noch die Strecken Dubai - Oslo (...) und Dubai - Brüssel", sagte Antinori am Montag in Frankfurt. "Diese beiden Städte hätten auch Stuttgart und Berlin sein können."

Verhandlungen über ein neues Luftverkehrsabkommen mit den Emiraten lehnt die Bundesregierung bislang ab. Deutschland sei das "effizienteste und pragmatischste Land in Europa", sagte Antinori. Emirates bleibe in der Frage nach zusätzlichen Abflughäfen optimistisch, habe aber keine Eile.

"Wir können warten", ergänzte der von Lufthansa zu Emirates gewanderte Manager. "Früher oder später werden wir diese Flugrechte bekommen". Emirates sei aber nicht von der Idee zusätzlicher deutscher Abflughäfen "besessen".

Seit der Aufnahme von Flügen ab Hamburg im Jahr 2006 habe Emirates weltweit 59 neue Städte an ihr Netz angebunden. Mit 37 Zielen in Europa könne man "gut leben" und wachsen, meint Antinori.

In Frankfurt flankiert Emirates ihren neuen A380-Flug mit zwei Boeing 777-300ER, die ebenfalls täglich von Rhein-Main nach Dubai starten. Für den Flug am Montag setzte Emirates die werksneue A380 A6-EEZ ein. Er war laut Emirates Europachef Volker Greiner zu mehr als 90 Prozent gebucht.

Es sei absehbar, dass Emirates in Frankfurt mittelfristig eine weitere 777 durch eine A380 ersetze, sagte Antinori. Eine A380 anstelle einer Boeing 777 erhöht das Angebot um 165 Sitze. In München hebt Emirates seit diesem Jahr bereits zweimal täglich mit der A380 ab.

Antinori stellt neue A380-Aufträge in Aussicht


Golfnachbar Etihad Airways stärkt sein europäisches Zubringernetz in den Transit über Abu Dhabi mit Airlinebeteiligungen unter anderem an Air Berlin, Air Serbia und zuletzt Alitalia.

Emirates meidet risikoreiche Beteiligungen und investiert lieber in das eigene Produkt und moderne Großraumjets. "Wir wollen den Kunden nicht überraschen", sagte Antinori. "Unser Motto lautet Buy Emirates, Fly Emirates (buche Emirates, fliege Emirates, Red.)".

Entsprechend beabsichtige Emirates, ihre inzwischen 51 Flugzeuge starke A380-Flotte über bereits erteilte Aufträge hinaus vergrößern. "Wir haben noch 89 A380 in der Bestellung und werden weitere Aufträge erteilen, wenn Airbus das Flugzeug neu motorisiert", sagte Antinori.
© aero.de | Abb.: aero.de, Emirates | 02.09.2014 10:19

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.

Beitrag vom 05.09.2014 - 11:07 Uhr

Und ich bin seit über 15 Jahren regelmäßig vor Ort.
Ich weiß was da unten abgeht. Nur sehe ich es auch aus chinesischer Sicht und nicht wie du. Du kommst mir so vor wie die alten Kolonialherren, welche der Meinung sind ihnen alles diktieren zu müßen was gut und schlecht ist.
Nur weil wir viele Errungenschaften schon vor Jahrzehnten gemacht haben, die es in China nicht gab, sollen sie heute darauf verzichten, da sich die Zeit verändert hat.
So wie wir nach dem Krieg angepackt haben, macht es der Chinese jetzt. Wo ist das Problem.
Klar ist Umweltschutz extrem wichtig. Nur erkläre es mal dem kleinen Chinesen, das die neue Straße nicht gebaut werden darf, weil jeder kleine Bauer dies verhindern kann.
Oder was ist eigentlich wenn das Kraftwerk, welche die Luft verpestet abgeschaltet wird und dadurch z.B. eine Firma deinen Computer, Handy oder ähnliches nicht mehr produzieren kann. Dann scheinst du glücklich zu sein...
Was aber Chemikalien im Wasser und 50€ billigere Flüge gemeinsam haben, mußt du mir näher erklären. Und Jeans kommen auch aus der Türkei. Ist es da unten besser?

Und jetzt zum Thema DDR und Nordkorea
Schau mal was ich gestern 10:42 als zu @Flugente schrieb...
“Ich flog schon (laut Skytrax) mit der schlechtesten Flurgesellschaft der Welt, und es gab einen Super Service mit Deckenmonitor, Freibier und warmer Speise“
Welche Flurgesellschaft wird das wohl sein und wo wird sie hinfliegen.
Und zur DDR. Ich komme aus dem Osten und weiß was ich schreibe.

Hier in Deutschland darf ich auch nicht alles sagen, was ich denke. Nur mal nebenbei.

PS: und auch wir haben hier Großprojekte wo man die Hände über den Kopf zusammenschlägt. Und das in Deutschland...
Beitrag vom 05.09.2014 - 02:08 Uhr
Ich wohne seit 2 Jahren in Peking und könnte dir aus dem Stehgreif 20 Großprojekte nennen, die man nach10 Jahren wieder abreißen könnte. Was PEK betrifft gebe ich dir in sofern Recht, dass es einer besten Flughäfen ist, den ich kenne, und auch noch recht gut in Schuss ist. Aber auch für ihn wurden tausende Chinesen umgesiedelt, obwohl sie es nicht wollten (aber ein bisschen Verlust ist doch immer oder?)

Dass die Luft wegen der geografischen und klimatischen Lage so eklatant schlecht sein soll, ist schon sehr euphemistisch. Selbst die chinesische Staatsregierung hat das Problem erkannt, dass es sich nicht groß ändert liegt an den regionalen Entscheidungsträgern, die das schnelle Geld machen wollen. Geh doch mal in ein Kraftwerk oder eine Fabrik und schau dir die Arbeits. und Umweltschutzbedingungen an. Damit du dir deine Jeans bei kik für 9,90 kaufen kannst, werden dort Menschen vergiftet, werden Chemikalien nahezu ungefiltert ins Wasser gelassen (Wir reden hier von Produktionsmengen im 9-stelligen Bereich. Aber ist doch nicht so schlimm, dafür ist doch unsere Jeans billig und unsere Flüge kosten 50 Euro weniger.)

Besonders gut gefällt mir der Vergleicht mit der DDR und Nordkorea. Es ist wirklich zynisch das mit der A380 zu vergleichen. Dort waren es die Produktionsprozesse, die eine Umstellung verhindert haben. Ich rate dir, reise mal nach Nordkorea, wie ich es gemacht habe, schau dir das Leid der Menschen und dann schweige. (aber vielleicht bestätigt das ja deine Meinung, dass es eben nicht jedem Menschen gut kann, Hauptsache ich bekommen alles günstig.)

Zum Glück leben wir in einem demokratischen Land, wo jeder seine Meinung sagen kann. Hier wäre einer von uns beiden vielleicht schon eingesperrt worden, erst mal ein paar Wochen ohne Anklage..........
Das war mein letzter Beitrag zu diesem Thema. Meine Argumente sind klar und die Leser werden sich hier schon ein Bild gemacht haben!

Dieser Beitrag wurde am 05.09.2014 02:36 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.09.2014 - 23:56 Uhr
@eisenhart schrieb
Ein Bsp.: die Infrastruktur ist mehr als BER, es geht nicht um Gleichmacherei, sondern um soziale Gerechtigkeit.........
Ach die soziale Gerechtigkeit. Nicht mal die LH hält sich daran. Oder warum Ostverträge oder die neue Wings ohne KTV. Und wenn die LH so sozial wäre, hätten sich doch keine Callcenter in der Türkai oder Südafrika. Das kann man doch auch von Deutschland aus machen. Oder warum werden viele Wartungen in China oder auf den Philippinen gemacht, wenn das doch auch in Deutschland machen kann.
Und wenn in Dubai ein Megaflughafen gebaut wird heist das “Subvention“ und in Berlin Infrastruktur.


@eisenhart schrieb
Dass Lufthansa die neue Business nicht in den A 380 nicht einbauen konnte, weil es von Airbus aus zu dem Zeitpunkt nicht ging, weißt du auch. (Wurde hier im Forum schon oft diskutiert)
Das klingt wie in der DDR oder in Nordkorea. Immer sind die anderen dran schuld.
Wo findet man das. Andere konnten doch auch. Und was hat Airbus mit den Sitzen zu tun. Die kommen von externen Lieferanten und man hatte Jahrelang Zeit zu reagieren. Warum hat die LH nicht reagiert?


@eisenhart schrieb
Ich für meinen Teil lebe lieber einem freien, demokratischen Staat wie der BRD als zum Beispiel in China, wo ich gerade für drei Jahre Gast sein darf, wo man mal eben ein paar Tausend Menschen umsiedelt, die das nicht wollen, und dann in 4 Jahren einen Megaairport bauen kann (der, so nebenbei, nach 10 Jahren wieder baufällig sein wird...
Oftmals ist es aber gerade das was uns so hindert weiterzukommen. Oder warum wird über das Nachtflugverbot so rumgejammert oder MUC bekommt keine 3. Bahn. Welche Gesellschaft hat für die Zukunft bessere Chancen. Diejenige, welche sich dem Wohle der Allgemeinheit annimmt oder diejenige wo der einzelne alles zunichte machen kann. Nicht alles auf unserem Planeten geht ohne Verlierer. Wenn wir uns aber durch einzelne unseren Vorsprung nehmen lassen, brauchen wir uns nicht bei anderen beschweren, die das anders sehen.

Das du aber gerade so ein Chinakenner bist, wundert es mich das du da zwar 3 Jahre hin willst (oder mußt) und dann so eine Meinung hast. Ich kenne mich “leider“ in der Gegend auch aus und kann dir sagen das du damit wunderbar auf die Schnauze fällst.

Und warum der neue Flughafen nach 10 Jahren Baufällig sein soll, mußt du mir erklären. So habe ich bei meinen innerchinesischen Flügen ab dem T2 in PEK noch keine Bau oder Renovierungsmaßnahmen gesehen, da das Terminal ja mittlerweile 15 Jahre alt ist. Bitte erst das Gehirn einschalten, bevor man was schreibt.


@eisenhart schrieb
...oder wo man die Luft mit Dreck verpestet, nur um den schnellen Profit zu machen (ich könnte noch ein paar Beispiele nennen. Da zahle ich meine Steuern doch gerne, auch wenn es mal solche skandalösen Dinge gibt wie BER (entsprechende Beispiele gibt es auch in den Emiraten.
Ja, die Luft ist schlecht. Liegt das aber an den bösen Chinesen oder eher an den geografischen und klimatischen Umständen. Kurioserweise Bläst doch der einzelne deutsche mehr Dreck in die Luft als der Chinese. Oder willst du das nicht wissen?
Und das beste an unserem Lande ist der Atomausstieg. Es kann in einigen Jahren zwar bei uns nicht mehr zu einem Störfall oder schlimmer kommen, aber dank der Atommeiler in unseren Nachbarstaaten sind wir genau so gefährdet wie zuvor.


@eisenhart schrieb
Und da wiederhole ich mich mal wieder sehr gerne, siedle doch dort hin um, dann musst du dich nicht mehr über uns Gleichmacher, Wutbürger und Unfähige ärgern
Liest du überhaupt was ich schreibe?
Ich habe doch kein Problem mit Gleichmachern, Wutbürgern oder Unfähigen. Du hast die doch und wiederholst deine Thesen ohne Nachzudenken.
Ich muß nur über solche User wie dich lachen, die der Meinung sind das alles bei uns OK ist und die anderen immer die Bösen, da sie mehr Weitsicht haben wie wir.

Na dann viel Spaß mit China. Hoffentlich versuchst du die Menschen im Reich der Mitte mit deinen Thesen zu bekehren. Die wollen auch mal was zu lachen haben.

Dieser Beitrag wurde am 04.09.2014 23:59 Uhr bearbeitet.


Stellenmarkt

Schlagzeilen

aero.uk

aero.ukWe spread our wings to the UK. Visit aero.uk for daily aviation news from our editors and Reuters.

Meistgelesene Artikel

Community

Thema: Pilotenausbildung

PaxEx.de Passenger Experience

FLUGREVUE 12/2019

Shop

Es gibt neue
Nachrichten bei aero.de

Startseite neu laden