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Älter als 7 Tage

Ryanair verkleinert sich an Regionalflughäfen

Ryanair Boeing 737-800
Ryanair Boeing 737-800, © Boeing

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BREMEN - Ryanair mischt wieder im deutschen Flugmarkt mit und verteilt Flugzeuge auf Stationen in Berlin, Hamburg und Nürnberg. Andernorts will sich Ryanair offenbar etwas verkleinern. Von einst wegen niedriger Gebühren favorisierten Regionalairports zieht Ryanair nun Gerät an Verkehrsflughäfen der Großstädte um.

"Die Piloten von Ryanair an den beiden Basen in Frankfurt-Hahn und Bremen wurden in der letzten Woche darüber informiert, dass ab Sommer 2016 weniger Flugzeuge an diesen Standorten stationiert sein werden", berichtete die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit am Mittwoch.

Das Ausmaß der Reduzierung sei bislang noch unbekannt, es soll sich um ein Flugzeug pro Station handeln. Die Auswirkungen dieser Entscheidung auf das Streckennetz, die Standorte Hahn und Bremen sowie die Arbeitsplätze an diesen Standorten seien noch unklar.

Ryanair habe die betroffenen Piloten "aufgefordert, ihre Präferenzen bezüglich einer anderen Homebase in Europa mitzuteilen", schreibt Cockpit. "Allerdings wurde ihnen weder mitgeteilt, wo sich diese Basen befinden werden, noch nach welchen Kriterien entschieden werden soll, wer von der Umstationierung betroffen sein wird. Die betroffenen Piloten haben nur acht Tage Zeit, auf diese Aufforderung zu reagieren."

Noch vor 2020 will Ryanair ihren Marktanteil in Deutschland von überschaubaren fünf auf 20 Prozent vervierfachen. "Im laufenden Jahr werden wir in Deutschland um 50 Prozent wachsen", gab Ryanair-Marketingstratege Kenny Jacobs gerade auf der Hamburg Aviation Conference die Stoßrichtung vor.

Berlin stockt Ryanair von fünf auf neun fest stationierte Boeing 737-800 auf. In Hamburg will Ryanair ihre Passagierzahlen mit zwei stationierten Fliegern von November an verdoppeln. Nach Nürnberg verlegen die Iren ein Flugzeug fest.
© aero.de | Abb.: Ryanair | 24.02.2016 10:14

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Beitrag vom 28.02.2016 - 16:40 Uhr
@Flap Extender,
betriebsbedingte Umzüge gibt es überall (BW: "Vater versetzt, Sohn sitzengeblieben" dürften noch einige kennen).
Als Angestellter hat man bei Raynair keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall? I. d. R. gibt es dann erheblich weniger Entgelt.
Als unselbstständiger Selbstständiger muß man sich doch um solche Dinge selbst kümmern....wie halt ein echter Selbstständiger. Falls ein Maler sich den Arm bricht, kann er auch keine Unterstützung von seinem Galleristen oder gar dem Käufer seiner Bilder erwarten!
Als Nichtraucher käme ich nicht auf die Idee, mir in der Tabakbranche einen Job zu suchen!

Der Maler darf aber - wie bei Selbstständigen nunmal Usus oder in D sogar gesetzlich vorgeschrieben - für mehrere Galeristen Bilder malen.
Desweiteren würde ich mal behaupten die meisten Angestellten sind dort nicht unbedingt "freiwillig" bzw wären sicherlich schnell bei einem anderen Arbeitgeber wenn sie irgendwo vernünftigere Konditionen bekämen.

Bitte nicht weiter Äpfel mit Birnen vergleichen und dann über Pflaumen rechtfertigen

Waere mir neu das der Pilot nur fuer FR fliegen darf.
Von der Provinz in richtige Staedte - da kann ihnen im Berufsleben weit schlimmeres passieren.
Erinnert mich an einen Kollegen der Lehramt studiert hat. Oberviechtach rockt stand in der ganzen WG auf Zetteln...im Gegensatz zu den meisten Kollegen hat es einen Job bekommen.

Derjenige, der diesn laecherlichen Umzug eines Flugzeugs mit dem 4Y Absturz in Zusammenhang bringt gehoert "dies zensiere ich selbst, weil ich es den zartbesaiteten Piloten hier im Forum nicht zumuten kann - nicht das wieder einer....".
Was eine Versetzung damit zu tun hat, soll mir mal einer darlegen.

Ich glaube das Versetzungen zum Berufsleben in vielen Berufen dazu gehoeren.

Mich wundert nur das Diskussionverhalten der Foristen. Wenn es gegen die LH geht, heisst es dauernd das FR und Easyjet Piloten doch auch so gut bezahlt werden, hier werden dann deren Bereederungspraktiken verurteilt...




Die Bereederungstaktik von Easyjet wird nie in Frage gestellt,weil sie mit einer der besten Jobperspektiven für Piloten in Europa bietet.
Beitrag vom 26.02.2016 - 00:07 Uhr
@Digiflieger,

das eigene Personal wird als Unkosten (In der BWL gibt es ntürlich keine Unkosten, aber Personalerhöhung wird überhaupt nicht gern gesehen!) wahrgenommen, die Externen als Kosten, weil man sie recht kurzfristig abgeben kann.
Bei Externen sagt man, wo sie demnächst anzutreten haben. Bei den eigenen Mitarbeitern wird ein Umzug immer teurerer.
Ich hatte mal gehört, dass Umziehen in GB recht kompliziert ist, weil es dort wesentlich weniger Wohnungen als bei uns gibt. Man tauscht oft.
Beitrag vom 25.02.2016 - 20:58 Uhr
Eine Versetzung innerhalb weniger Tage (in diesem Fall 8?) würde ich als Familienvater durchaus als physische Belastung sehen! Daher wohl der Zusammenhang. Es gibt natürlich Mittel und Wege die Konsequenzen zu minimieren, die sollten allerdings von beiden Seiten (AN und AG) getragen werden. So etwas nennt man Sozialausgleich oder, wenn es einen Betriebsrat gibt, Sozialplan....

Easy! So ganz kurzfristig war es das nicht. Diese Plaene sind bereits im letzten Herbst der Belegschaft mitgeteilt worden. Jetzt ist es nur offiziell. Und die acht Tage sind nicht fuer die Versetzung, sodern der Zeitraum, in dem sie die Praeferenzen fuer die neue Base angeben duerfen. Der Termin fuer die Versetzung ist aber erst zum Sommerflugplan. Der "Familienvater" hatte genug Zeit, sich um seinen Karm zu kuemmern und ganz ehrlich, das dieser Tag kommen wuerde, hat er gewusst. Und er weiss auch, dass an seiner neuen Base er auch nicht bis zur Rente bleibt.

Das kam in dem Artikel so nicht rüber... Manchmal kann man Informationen auch weglassen, um die gewünschte "Empörung" zu erzeugen;-(

Wie dem auch sei... Es bleibt der fahle Beigeschmack, dass man als Arbeitnehmer in aller Regel erst einmal als BJ oder Mannjahr wahrgenommen wird und erst in zweiter Linie als soziales Wesen.... Es wäre doch auch mal wieder schön, wenn mal von einem echten Miteinander innerhalb der Firmen berichtet werden könnte...
Man wird ja noch mal träumen dürfen...


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