"Flickenteppich" Beluga XL
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Airbus-Spezialfrachter entsteht modular

Airbus Beluga XL
Der Airbus Beluga XL soll im voluminösen Frachtraum Rumpfsektionen und Flügelpaare der A350 transportieren, © Airbus

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HAMBURG - Airbus hat die konstruktive Auslegung des neuen Spezialtransporters Beluga XL als "Flickenteppich" bezeichnet. Der Bug stammt vom A330-200-Frachter, das Heck von der A330-300. Darauf thront ein übergroßer Rumpfaufbau für Spezialfracht.

Das 2014 gestartete Programm für den Spezialtransporter Airbus Beluga XL sei ein "Flickwerk", sagte Olivier Delmas, Chefkonstrukteur des Spezialtransporters. Man verwende die vorderen Sektionen der A330-200F und kombiniere sie mit den Hecksektionen der A330-300.

Schließlich komme ein blasenartig erweiterter Rumpfaufbau hinzu, der den Rumpfdurchmesser von 5,6 Metern bei der regulären A330 auf 8,8 Meter bei der Beluga XL bringe. Zudem wird der Cockpitbereich abgesenkt, damit im Hauptdeck Platz für ein Bugtor entsteht.

Delmas sagte, den modularen Ansatz habe man gewählt, weil kein vorhandenes Flugzeug dem Anforderungsprofil gerecht geworden sei. Der Frachtraum habe für 45 Meter langes Ladegut mit acht Metern Durchmesser und 50 Tonnen Masse ausgelegt werden müssen, damit ein paar A350-Flügel in den Spezialtranspoter passt.

Die Volumenvergrößerung um 30 Prozent gegenüber der heutigen Beluga, auf Basis der A300-600R, mache die Beluga XL, auf Basis der A330, wesentlich kosteneffizienter. Zudem werde der Be- und Entladeprozess beschleunigt.

Airbus baut für den hausinternen Gebrauch nur fünf der Spezialtransporter. Sie bilden das Rückgrat der künftigen A350-Produktion. Um die Kosten der Kleinserie zu senken, werden Teile der Konstruktionsarbeiten des Rumpfaufbaus versuchsweise erstmals mit Hilfe einer intelligenten Software ausgeführt. Ab Mitte 2019 soll das erste Flugzeug in Dienst gestellt werden.
© FLUG REVUE - Sebastian Steinke | Abb.: Airbus | 21.07.2016 08:28

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Beitrag vom 21.07.2016 - 18:11 Uhr
3D-printed
virtual environments
aircraft of tomorrow
revolution
Cloud computing
artificial intelligence
we couldn’t even have comprehended a few years ago

Schade, dass da nur Buzzwords drin sind und nix konkretes. Aber mit Autodesk-Software wird's schon was zu tun haben...
Beitrag vom 21.07.2016 - 18:02 Uhr
Könnte evt hiermit zu tun haben.
Der Test bei einer Kleinserie dürfte sicher weniger risikobehaftet sein als der erstmalige Einsatz beim A320 Nachfolger.

"Future of aerospace design
The ever-growing impact of IT

Optimised shapes, components 3D-printed overnight and virtual environments for more efficient engineering; Autodesk’s futurist Jordan Brandt decodes the design processes behind the aircraft of tomorrow. How will humans and computers continue to interact?

We’re in the midst of a revolution. Cloud computing, additive layer manufacturing and the ever-growing power of artificial intelligence (AI) are changing the way we design and manufacture objects. “Not only are we becoming faster and more efficient, we’re starting to create entirely new materials and processes, leading to solutions we couldn’t even have comprehended a few years ago,” explains Jordan Brandt, Technology Futurist at Autodesk, a global 3D design software company working in areas like manufacturing and engineering."


 http://www.airbusgroup.com/int/en/story-overview/designing-the-future.html

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Beitrag vom 21.07.2016 - 17:11 Uhr
Im Ernst: ich verstehe den Satz nicht, oder bezieht sich "erstmals" auf den Beluga (was ja nicht so verwunderlich wäre)?

"Erstmals" bezieht sich sicher auf das Adjektiv "intelligent".

Ich schließe aus "intelligent", dass die nun verwendete Software nicht nur ein passives Konstruktionswerkzeug ist, sondern selbst Entscheidungen bezüglich der Konstruktion trifft. Aber das ist nur eine Spekulation meinerseits.


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