Liquidierung
Älter als 7 Tage

Kein Plan B für Schweizer Air-Berlin-Tochter Belair

Air Berlin Airbus A320
Air Berlin Airbus A320, © Air Berlin

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ZÜRICH - Die Schweizer Air-Berlin-Tochter Belair wird Ende Oktober liquidiert. Das teilte die Muttergesellschaft Air Berlin am Dienstagabend mit. Die sieben Flugzeuge werden an die österreichische Air-Berlin-Tochter Niki verkauft. Die rund 280 Mitarbeiter erhalten eine Anstellungsgarantie für 12 Monate.

Danach sollen sie Job-Angebote "im Umfeld der neuen Air Berlin" bekommen, hieß es am Dienstag von Air Berlin. Der letzte Belair-Jet startet demnach mit dem Ende des Sommerflugplans 2017. Bis dahin operiere Belair ab Zürich mit vier Flugzeugen. Der Flugplan in der Schweiz bleibe bis auf weiteres gültig.

Belair war einst aus der früheren Balair hervorgegangen. Sie ist seit 2009 vollständig im Besitz der seit Jahren defizitären Air Berlin. Der frühere Belair-Chef Lucas Ochsner wechselte gerade als Senior Vice President Flight Operations zu Air Berlin.

Air Berlin verfolgte einen Expansionskurs, der 2015 in einem Rekordverlust mündete. Ohne Finanzspritzen des größten Aktionärs, der arabischen Etihad, wäre Air Berlin vermutlich längst am Boden.

Im Zuge des Umbaus von Air Berlin soll unter Führung des Anteilseigners Etihad eine neue Ferienfluggesellschaft mit Tuifly entstehen. Zusammen mit Niki, die Air Berlin an Etihad verkaufte, käme der neue Ferienflieger auf insgesamt rund 60 Flugzeuge.

Diese sollen ein Streckennetz von wichtigen Abflughäfen in Österreich, Deutschland und der Schweiz bedienen. Die EU-Kommission muss das Gemeinschaftsunternehmen noch genehmigen.
© aero.de, dpa-AFX | Abb.: Air Berlin | 07.03.2017 18:47


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