Erste Flüge
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Air Canada freundet sich mit der 737 MAX an

MONTREAL - Das wird was Ernstes: Air Canada hat am Montag ihre erste Boeing 737 MAX in Dienst gestellt, 60 weitere werden bis 2021 folgen. Der Auftaktkurs AC137 führte die 737 MAX 8 von Toronto nach Calgary, Air Canada sieht für das Flugzeug aber auch eine Rolle im Interkont-Flugplan vor.

"Die Einführung eines neuen Flugzeugtyps in die Flotte ist für eine Airline immer aufregend", sagte der Chef des Air-Canada-Liniengeschäfts Benjamin Smith. Die Einführung der 737 MAX verdiene gleichwohl besondere Aufmerksam, "denn sie wird die tragende Säule unserer Flotte für Nordamerika".

Air Canada Boeing 737 MAX
Air Canada Boeing 737 MAX, © Air Canada

Mit neuem IFE, schnellerem Internet und größeren Gepäckfächern will Air Canada an Bord der 737 MAX 8 bei den Passagieren punkten. Die Kabine teilt sich eine regionale Business Class und das Economy-Produkt auf, zusammen sind das 169 Sitze. Ende 2018 will Air Canada 18 737 MAX einsetzen.

Nordatlantik-Flüge ab 2018


Nächsten Sommer schickt der Lufthansa-Partner erste Boeing 737 MAX 8 über den Atlantik nach Island und Irland. Die Überseeflüge von Toronto nach Shannon sowie von Montreal nach Dublin starten im Juni 2018. "Wir schlagen dann aus dem wachsenden Flugmarkt zwischen Kanada und Irland Kapital", sagte Smith im September. Einsätze nach Keflavik sind ebenfalls vorgesehen.

Air Canada Boeing 737 MAX
Air Canada Boeing 737 MAX, © Air Canada

Air Canada strickte ihren Auftrag dieses Jahr auf 49 Boeing 737 MAX 8 und zwölf 737 MAX 9 um. Mit den effizienten Flugzeugen wappnet sich die Airline gegen den aufstrebenden Gegenspieler WestJet. Der erwartet ebenfalls 737 MAX und will sein Netzwerk um neue Überseeflüge ausbauen.

WestJet greift Air Canada an beiden Polen des Airlinegeschäfts an. Zehn Boeing 787-9 mit vollwertiger Business Class sollen Passagiere ab Januar 2019 zum Umstieg bewegen. Schon nächsten Juni schickt WestJet die Ultragünstigmarke "Swoop" ins Rennen. Der Preisbrecher startet mit zehn 737-800 mit jeweils 189 Sitzen.
© aero.de | Abb.: Air Canada | 13.12.2017 11:07

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Beitrag vom 13.12.2017 - 14:39 Uhr
Ab der 5. Flugstunde nerven narrow-bodies. Ich hoffe, dass das im Interkontinentalverkehr die Ausnahme bleibt.

Persönlich halte ich den Vorteil von Widebodys für nicht so wesentlich aber jeder hat sein eigenes Empfinden. Zur Erinnerung, Langstrecke begann mit B707, also dem heutigen Querschnitt der B737. Die DC8 war damals noch etwas enger. Das erinnerte in Verbindung mit hohen Sitzlehnen dann schon etwas an eine Sardinenbüchse. Heutige Sitze sind deutlich funktioneller und bequemer.

Wenn SA-Flieger durch ihre günstigen Betriebskosten neue Direktverbindungen ermöglichen werden viele diese wählen. Jeder Umstieg ist doch mit Stress und merklichem Zeitverlust verbunden. Sehe deshalb für kürzere Langstrecken ein großes Potenzial das mittelfristig auch Auswirkungen auf das Hubsystem haben wird. Zu Lasten dann von A380 und Co.
Beitrag vom 13.12.2017 - 13:53 Uhr
Das kann man ganz leicht beeinflussen, in dem man solche Flüge nicht bucht. Wenn es keine Nachfrage danach gibt, überlegt man sich so etwas.
Beitrag vom 13.12.2017 - 13:33 Uhr
Ab der 5. Flugstunde nerven narrow-bodies. Ich hoffe, dass das im Interkontinentalverkehr die Ausnahme bleibt.

Dieser Beitrag wurde am 13.12.2017 13:34 Uhr bearbeitet.


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