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BER verschlingt weitere Milliarden

Flughafenbaustelle Berlin Brandenburg
Flughafenbaustelle Berlin Brandenburg, © FBB

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BERLIN - Für den weiteren Ausbau des neuen Hauptstadtflughafens werden nach Senatsangaben bis 2030 knapp drei Milliarden Euro benötigt. Das sagte Finanzstaatssekretärin Margaretha Sudhof am Donnerstag im Abgeordnetenhaus.

"Unabhängig davon werden zusätzliche Kosten durch die Verschiebung der Eröffnung entstehen." Sudhof nannte Betriebskosten für die Anlage und fehlende Einnahmen aus Laden-Vermietung sowie Landegebühren. Der Flughafen soll im Oktober 2020 in Betrieb gehen.

Im Moment habe die Flughafengesellschaft aber noch Geld zur Verfügung, sagte Sudhof, die dem Flughafen-Aufsichtsrat angehört. Noch nicht abgerufen seien ein Gesellschafterdarlehen in dreistelliger Millionenhöhe sowie ein Bankdarlehen von mehr als einer Milliarde Euro.

Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup will die Kapazität des Flughafens bis 2030 auf 55 Millionen Passagiere pro Jahr verdoppeln. Sudhof versicherte, der Flughafen werde im Betrieb sehr profitabel sein. Bislang sind für den seit Jahren verzögerten Bau einschließlich erster Erweiterungen 6,5 Milliarden Euro veranschlagt.
© dpa-AFX, aero.de | 11.01.2018 15:42

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Beitrag vom 21.01.2018 - 05:34 Uhr
Ach ja, Berlin-Bashing ... das macht Spass ...

Im Westen wahrscheinlich wegen der damaligen Berlin-Zulage, und weil die damals nicht zum Bund mussten.

Im Osten weil es dort früher viel öfter Apfelsinen und Bananen gab als im Rest der Republik.

Und der linksgrüne Senat in Berlin, hat doch in der failed city tatsächlich so mies gewirtschaftet, dass   1,5 Mrd. Überschuss bei rausgekommen sind.

Ich lebe im Ausland, und dieses Klein-Klein in Deutschland interessiert im Ausland oft keinen. Der Blick auf den BER wird im Ausland wie folgt verstanden: Deutschland ist nicht in der Lage, in der Hauptstadt einen Flughafen zu bauen, trotz großer namhafter deutscher Firmen, die an Planung und Bau beteiligt sind.
Beitrag vom 21.01.2018 - 02:20 Uhr
Ein bisschen Geschichte schadet nicht:

BER bzw. BBI (wie das Projekt damals noch hieß) wurde vom "schwarzen" Senat unter E.Diepgen begonnen, insbesondere die falsche Standortwahl. An den dann folgenden Fehlern haben natürlich auch Rot - Grün, Rot - Rot, Rot - Schwarz(!) und jetzt Rot - Rot - Grün ihren Anteil.
Ursächlich jedoch war der Kardinalsfehler: falscher Standort.

Zu MUC:

Standortauswahl (u.a. wegen Stadtnähe von Riem) begann 1963 (!). Die Entscheidung für Erdinger Moos und den Planungsbeginn war 1969 (!). 1973 begann der Bau. Gefolgen wurde ab 1992 .

Da liegt BER doch gar nicht so schlecht... .

Und wer ernsthaft behauptet, die Hauptstadt von Deutschland, eines der stärksten Industrienationen der Welt, kann weiter mit zwei Flugplatzruinen (auf denen bereits jetzt "nur" über 30 Millionen Paxe ankommen und abfliegen - wieviel fehlt noch zu MUC?) auskommen, sorry aber dessen Blick reicht nicht weiter als bis zum Ortsausgangsschild seines Wohnortes.



Von welcher Industrienation schreiben Sie? Doch nicht von Deutschland? Das wird nämlich gerade deindustrialisiert. Berlin hat dazu bereits jetzt kaum noch Industrie.

Aber was viel interessanter ist, Berlin hatte mit Schönefeld einen voll funktionsfähigen Flugplatz mit einer südlichen Start- und Landebahn mit 24h / 365 Tage Betrieb.

Nur der Berliner Größenwahn hat den alten schließen lassen und einen Neubau erzwungen. War total überflüssig. Man hätte, wie woanders auch, im laufenden Betrieb den Flugplatz erweitern und ausbauen können. Naja, Berlin ist inzwischen eine "failed city" und das nicht nur beim Flugplatz.
Beitrag vom 21.01.2018 - 02:10 Uhr
BER muß gestoppt werden, es ist ein Faß ohne Boden, es sind bereits 2 Flughäfen vorhanden und der Bau eines neuen Flughafens scheint nicht machbar und auch nicht bezahlbar zu sein.

Übrigens, beim Transrapid hieß es auch zu teuer und nicht notwendig, da bereits eine Zugverbindung besteht.

Der Transrapid ist vielleicht technisch interessant, aber wirtschaftlch nicht zu betreiben. Das sieht man an der Strecke in China. Als dort die Kommunisten merkten, wie teuer der Betrieb ist, haben sie auf jede geplante Erweiterung verzichtet.


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